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BeitragVerfasst: 19.11.2016, 13:46 
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Liebe Braun-Freunde,

da ich mich, wie bereits oben erwähnt, derzeit mit der Restaurierung eines Pärchens LV 1020 befasse, muss ich - zum Ausbeulen - die Lochgitter von der Trägerplatte lösen. Wie gehe ich da am besten vor? Vielleicht mit einem Föhn?

Besten Dank für eure Unterstützung.

Viele Grüße
Rudolf

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BeitragVerfasst: 19.11.2016, 14:40 
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Hallo Rudolf,

Wärme kann solchen Tätigkeiten immer nutzen.

Wenn das alleine nicht helfen sollte, Aceton löst die überwiegende Zahl von Klebstoffen an! Dabei natürlich Materialverträglichkeit und Brandgefahr beachten!

Viel Erfolg
Thomas

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BeitragVerfasst: 19.11.2016, 15:35 
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Danke Thomas,

mit dem Föhn hat das Ablösen super geklappt. Weitere Fragen:

1. Ich hatte vor, die Gitter nach dem Ausboilen mit feiner Korundpaste zu reinigen. Danach wird die Oberfläche allerdings besonders empfindlich gegenüber Berührungen sein. Gibt es eine Empfehlung hinsichtlich der Versiegelung des Lochblechs mit einem Klarlack? Wenn ja, gibt es eine Empfehlung hinsichtlich der zu verwendenden Marke?

2. Die Trägerplatte muss nach dem Loslösen des Lochblechs neu lackiert werden. kennt jemand zufällig den Farbton, der hierfür verwendet wurde (schwarz ist es jedenfalls nicht)? (Die Gehäuseausführung meiner LV 1020 ist nussbaum.)

Viele Grüße
Rudolf

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Zuletzt geändert von Rudolf am 19.11.2016, 16:05, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 19.11.2016, 16:01 
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Hallo Rudolf,

für die Reinigung mit minimal abbrasiver Wirkung nehme ich gerne Scheuermilch (flüssiges Scheuerpulver - ich mag diese Bezeichnung! :lol: ) aus dem Haushalt! Reste in den Löchern lassen sich, nach Trocknung, durch Ausblasen und weicher Bürste gut entfernen.

Lackierung von Lochblechen ist nicht ohne, da sich die Farbe gerne in den Löchern sammelt, was unschön aussehen kann, je kleiner die Lochung, desto offensichtlicher, abgesehen von den anderen Grundproblemen bein DIY-Lackieren. Wenn wirtschaftlich vertretbar, wäre eine Eloxierung vorzuziehen!

Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 19.11.2016, 23:17 
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Hallo Thomas,

nochmals besten Dank für deine Tipps.

Der Vorbesitzer hatte die Lochbleche offensichtlich mit Sprühkleber fixiert. Eigentlich keine schlechte Idee. Er hatte den Kleber allerdings "von oben" aufgesprüht, offensichtlich, um nur einen lockeren Teil des Bleches erneut zu fixieren. Das wiederum hat zu Schattenbildungen auf dem Lochblech geführt. Zum Entfernen des Klebers habe ich jetzt Aceton verwendet, das aber seinerseits zu einer Oberflächenveränderung (Aufhellung) geführt hat. Ich denke, ich werde mich jetzt mal nach den Kosten für eine Neu-Eloxierung erkundigen.

Viele Grüße
Rudolf

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BeitragVerfasst: 19.11.2016, 23:34 
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Hier noch zwei Beiträge zum Thema:
Rudolf hat geschrieben:
Werte Restaurierungsexperten,

Rainer Hebermehl hat geschrieben:
Was letztendlich verwendet wird - auf alle Fälle ist zu bedenken, daß ein Lochblech aufgeklebt werden muß damit es nicht klappert. Da kann sich leicht der Kleber auf der Fläche durch die Löcher drücken. Zu wenig Kleber und es klappert. Das setzt Übung voraus oder zufällig die richtige Klebstoffmenge und -Konsistenz.?

da ich zufällig gerade die Fronten meiner LV 1020 aufarbeite: wäre ein transparenter Sprühkleber (z.B. von Uhu) die richtige Wahl, um das Lochblech auf dem Trägermaterial zu befestigen?

Viele Grüße
Rudolf
tomjorg hat geschrieben:
Hallo Rudolf,

ich würde bedenken, daß der Kleber auch in den Löchern der Bleche sitzen wird, also eventuell durchquillt und / oder Staub etc. dort verkleben kann!


Grüße
Thomas

Gruß, Gereon

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...meistens ist es was Mechanisches...
- wenn es nicht will, wende Gewalt an;
geht es kaputt, hätte es eh gewechselt werden müssen... :wink:


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BeitragVerfasst: 23.11.2016, 18:30 
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Danke Gereon!

Nochmal zurück zum Ablösen der Lochbleche von den Trägerplatten. Bei der ersten Blende hat es wie gesagt, mit dem Fön funktioniert. Bei der zweiten Blende sitzt dass Lochblech aber bombenfest. Ich sehe keinen anderen Weg, als es mit Aceton zu versuchen.

Was die Entfernung der Kleberreste betrifft, gibt es evtl. gute Neuigkeiten. Ein Arbeitskollege meinte, dass er die Anhaftungen mit Kunststoff-Strahlmittel entfernen kann - ohne das Lochblech zu verbiegen und ohne die Eloxierung anzugreifen. Hört sich gut an. Ich werde berichten.

Viele Grüße
Rudolf

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BeitragVerfasst: 22.12.2016, 08:16 
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Werte Restaurierungsexperten,

ich melde mich nochmals zu der Problematik "Ablösung der Lochgitter von den Trägerplatten" (bei der LV 1020),

Ich habe noch immer keinen Weg gefunden. Dem Heißluftföhn ist schon fast die Puste ausgegangen, so lange habe ich ihn auf das Gitter gehalten. Aber getan hat sich nix. Muss ich doch die chemische Keule auspacken? Falls ja, welche?

Viele Grüße
Rudolf

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BeitragVerfasst: 23.12.2016, 11:05 
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Lautsprecher-Profi
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Hallo Rudolf,

ich hab' eben mal am "lebenden Objekt" ( Gitterreststück ) folgendes mit Erfolg durchgeführt :

Von vorne Nitroverdünnung satt auftragen . Kurz einwirken lassen und dann von hinten mit Spachtel ( runde Ecken ) die Platte stückweise abheben.

Dann : Es bleiben noch Klebereste und Stückchen des Schaums auf dem Gitter zurück. Hier wieder mit Nitroverdünnung satt einstreichen, von vorne und hinten - Einwirken lassen und dann mit PRESSLUFT von vorne das ganze Zeug nach hinten wegblasen. Was dann noch übrig bleibt, mit getränktem Tuch abwischen.

Das größere Problem wird dann aber eine saubere Neuverklebung Lochblech / Schaumplatte sein.

Gruß
Rainer

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Aus dem Radio steigt der Rauch - Soll er auch.


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BeitragVerfasst: 23.12.2016, 13:12 
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Hallo Rainer,

besten Dank für deinen Test. Ich habe einen weiteren Tipp per PN erhalten und werde mich über die Feiertage ans Umsetzen begeben und natürlich hier berichten.

Viele Grüße
Rudolf

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BeitragVerfasst: 26.03.2017, 18:52 
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Neuling
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Beiträge: 5
Hallo :beerchug:

ich klinke mich hier mal mit ein - ich habe im Prinzip die gleichen "Probleme" und 2 Fragen dazu:

1. aus welchem Material besteht die Trägerplatte und sind das einfache dünne Bleche für die Magneten?
Hintergrund: sollte die Trägerplatte beim Ablösen doch kaputt gehen, würde/könnte ich eine nachfertigen.

2. wie sind die Erfahrungen beim Aufkleben - welche Fehler sollte man vermeiden bzw. was hat gut funktioniert?

VG
Mario

so sieht es bei mir aus:

BildBild

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VG
Mario


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