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 Betreff des Beitrags: Oszilloskop
BeitragVerfasst: 12.05.2011, 18:14 
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Hallo miteinander,
ich möchte meine Bastelstube um ein Oszilloskop ergänzen; in einem anderen thread war die Rede vom Hameg 203, ein solches ist mir diese woche in der Bucht vor der Nase weggeschnappt worden, der Preis, der im thread stand um 70€ wurde allerdings immer deutlich übertroffen. Jetzt steht ein Hameg 205/7 in der Bucht, ist das ebenso brauchbar für meine bescheidenen Reparaturzwecke?
Und dann möchte ich mir noch einen Tongenerator anschaffen, hat da jemand einen Tipp, wie ich ohne ein kleines Vermögen etwas Brauchbares nur für Audiozwecke finden kann?
Gruß Andreas

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BeitragVerfasst: 12.05.2011, 18:28 
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Hallo Andreas,

ein kleiner Hameg sollte für die einfache Signalverfolgung reichen.
Als günstige Signalquelle nimmst Du am besten Deine Soundkarte vom PC!

Herzlich willkommen bei der lötenden Fraktion!

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 12.05.2011, 18:50 
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Danke Uli,
bin schon länger drin, aber man versucht ja immer dazu zu lernen...
Mit Computern bin ich trotz täglichen Umgangs bei der Arbeit in der Praxis nicht so gut vertraut, aus dem Netzwerk dort möchte ich auch nichts entfernen, zuhause habe ich nur einen Laptop, mit dem ich auf niedrigem Niveau umgehen kann.
Ein Gerät mit Ein- und Ausschalter und ein Paar Bananenbuchsen wäre mir da viel sympatischer!
Gruß Andreas

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BeitragVerfasst: 12.05.2011, 19:02 
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Dein kleiner Schlepptop reicht voll & ganz!
Einfach einen Sinuston als MP3 wandeln ...
Nein, mal ohne Quatsch... ein kleines Freewaretool wirst Du wohl starten können... oder?

Edit:
Was willst Du denn mit Bananenbuchsen am Ozzi messen?

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 12.05.2011, 20:57 
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Braun-Spezi
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Uli hat geschrieben:
Was willst Du denn mit Bananenbuchsen am Ozzi messen?

Gruß... Uli


na eben Bananen messen, ob sie in die Schale passen :D :D :D :D



Raimund


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BeitragVerfasst: 12.05.2011, 22:19 
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Hallo ihr Scherzkekse,
vielleicht möchte ich statt Bananen einen Verstärker zwischen Bananenbuchsen und Oszi schalten?
Alles Banane Andreas

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BeitragVerfasst: 13.05.2011, 07:11 
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Einfach mal bei : www.pollin.de stöbern. Da gibt es u.a einen Audio-Signalverfolger Bausatz für 4.95.
Eine andere Möglichkeit wäre, ein altes Transistorradio " umzubauen". Ähnlich wie pre-out , main-in. Also das Radio vor dem LS-Poti auftrennen. ( mit OPtion zur leicht möglichen Wiederverbindung) . Das gibt dann zum Einen ein NF Ausgangssignal zum einspeisen . Zum Anderen einen Eingang .
Genügt, zur einfachen Fehlersuche.
Gruß
Rainer Hebermehl

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Aus dem Radio steigt der Rauch - Soll er auch.


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BeitragVerfasst: 13.05.2011, 09:27 
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Hallo Andreas,

für NF-Zwecke reichen auch die allereinfachsten Oszilloskope aus. Willst Du auch eine ZF damit abgleichen können, sollte das Gerät schon mehr als 10 MHz können. Zweikanal ist sehr schön, so kann man zwei Signale vergleichen (z. B. optimal zum Eintaumeln von Tonköpfen). Am besten hält man auf Amateurfunkplattformen in deren Anzeigenteil Ausschau, da viele Amateurfunker das Basteln aufgeben, oder die Geräte als Nachlaß verkauft werden (Amateurfunker sind meist noch deutlich älter als das Publikum hier im Forum). Insofern bekommt man gute Geräte günstig. Namenhafte Hersteller sind Grundig, Hameg, HP, Rohde & Schwarz, Siemens.

Grundsätzlich kann man ordentlichen Oszilloskopen aus den 70ern auch heute noch sehr gut leben; sie sind nur meist etwas größer vom Gehäuse her.

Für NF-Zwecke würde ich auch immer zu einem geeigneten Programm und Soundkarte raten. Das ist preiswert und sehr flexibel. Auch für Meßzwecke ist die Soundkarte vielfach sehr gut geeignet (z. B. zur Klirrfaktormessung); hier empfehle ich www.baudline.com.

Im HF-Bereich eignen sich für UKW die kleinen MP3-Sender und für LW/MW/KW hilft meist schon das über die Antenne abgestrahlte Signal des Oszillatorkreises eines anderen Radios als Meßsender. Für den ZF-Abgleich ist natürlich ein Wobbler eine tolle Sache (da tun es auch alte Röhrengeräte, die man auch schon einmal für unter 50,- Euro bekommt), aber das ist dann wirklich schon etwas für Fortgeschrittene.

Grüße
DerLange


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BeitragVerfasst: 13.05.2011, 15:44 
derlange hat geschrieben:
(Amateurfunker sind meist noch deutlich älter als das Publikum hier im Forum)

Heh, das hab' ich gehört! :cry: :wink:
Jürgen, DL3xx

(Stimmt aber, die Ortsvereine des DARC leiden leider fast alle unter Mitgliederschwund, der biologisch bedingt ist...)


Zuletzt geändert von juergen am 13.05.2011, 16:30, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 13.05.2011, 16:21 
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Hallo Jürgen,

nichts für ungut, als Junge von der Küste kenne ich einige Amateurfunker und ich habe eine hohe Meinung von Anhängern dieses Hobbys, das eine Menge Fachwissen erfordert und für die alte große Lizenz auch eine schnelle Hand.

Aber die meisten die ich kenne, sind 70+ und wenn man abends einmal auf 80 m reinhört, dann sind da auch nur alte Knochen, die nicht schlafen können unterwegs. Mein Hameg stammt von einem OM, der auch schon die Taste endgültig aus der Hand gelegt hat.

73
DerLange

P. S.: Das Rufzeichen würde ich nicht im Internet veröffentlichen, sonst weiß ja gleich jeder das Du in HH wohnst. :D


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BeitragVerfasst: 13.05.2011, 16:36 
Hallo Langer,

kein Problem, ich konnte nur der Gelegenheit zu einem dummen Schnack nicht widerstehen. :wink:

Habe mal Deinen Hinweis beherzigt und das Rufzeichen "zensiert". Im Funk-Kontext ist man wegen der Bundesnetzagentur-Datenbank halt nicht anonym unterwegs, aber man muss ja die Querverbindungen zu anderen Themenbereichen nicht unnötig veröffentlichen. Ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis Facebook oder sonstwer eine Datenbank zum Alias/email/Rufzeichen-Nachschlagen aufbaut...

Gruß (aus HH),
Jürgen


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BeitragVerfasst: 13.07.2011, 22:34 
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noch mal hochholen das Ding.

Wenn es wirklich nur ums Signalverfolgen geht, und um mal den Frequenzgang zu prüfen, reicht als Tongenerator sowas hier:

http://cgi.ebay.de/XR-2206-Funktionsgen ... 53e7fe1eb3

Wenn man den Platz hat, sollte man immer ein Röhrenoszilloskop nehmen. Hameg ist aus zwei Gründen eine gute Wahl - erstens sind die Geräte an fast jeden Elektronikerlehrling der siebziger Jahre verkauft worden, und dementsprechend häufig und preiswert zu bekommen. Der Hauptgrund ist aber, dass man bei Hameg im Gegensatz zu Tektronix, Gould und Co. kaum Spezialteile findet, und die Handbücher mit Serviceanleitung kostenlos bei Hameg runterladen kann. Ein Hameg aus den siebzigern lässt sich immer wieder reparieren, bei einem älteren Tektronix hat man schnell einen wirtschaftlichen Totalschaden, wenn eine der mysteriösen Blackboxen defekt ist. Röhrenoszis reagieren schneller und lösen im Analogbetrieb besser auf als LCD- oder USB-Geräte.

Ich habe vor zwei Jahren für 350 Euro einen HM408 gekauft - der hat im Analogbetrieb 2x40MHz, und lässt sich noch als Speicherscope nutzen, was für langsame Frequenzen manchmal recht nützlich ist.

Zum Thema Amateurfunk - ich glaube, der größte Feind des Amateurfunks ist das Internet. Natürlich gibt es immer noch Anwendungen, wo es gut ist, ein Medium zu haben, dass auf keine Infrastruktur angewiesen ist - aber die Zahl dieser Anwendungsfälle nimmt drastisch ab. Selbst in den abgelegensten Ecken dieser Welt kann man sich per Satellit mit dem Internet verbinden, und hat dann Kommunikationsmöglichkeiten, gegen die der Kurzwellenfunk keine Chance mehr hat. ich selber habe mich jahrelang mit Radioempfang per Kurzwelle beschäftigt - mittlerweile hat das Internetradio den Kurzwellenempfänger verdrängt.

Gruß Frank


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BeitragVerfasst: 14.07.2011, 11:54 
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Hallo Frank,
danke für den Link, habe mich schon mal drangehängt, weil mir sowas noch fehlt; den Hameg habe ich inzwischen 20Mhz Speicheroszi. Muß dann nur noch ein passendes Gehäuse finden.
Danke Andreas

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BeitragVerfasst: 14.07.2011, 13:23 
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hallo Andreas,

einen Tipp von weiter oben möchte ich noch "aufwärmen". Für die einfache Signalverfolgung, also, um einfach nur zu prüfen, wo ein Signal "versandet" ist ein einfacher Verstärker mit Lautstärkeregler und integriertem Lautsprecher das optimale Testmittel. Ich habe dafür vor ewigen Zeiten ein China-Mittelwellen-Taschenradio umgedengelt, das Ding ist bis heute eines meiner meist genutzten Hilfsmittel.

Gruß Frank


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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 14:13 
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Hallo Forum,

ich hole diesen alten Beitrag einmal wieder hoch mit der Bitte, ob mir jemand eine kleine Richtung geben kann. Ich fummele in letzter Zeit immer wieder an Tunerteilen rum, gerade stehen zwei T2 und ein R2 auf dem Tisch, die hier nicht ganz in Ordnung sind. Nun gibt es ja in den Service-Manuals umfangreiche Einstellanweisungen dazu, aber ohne Einspeise-Equipment ist man schnell aufgeschmissen. Beispielsweise hat allein das Neu-Einstellen der Abstimm-Spannung über C115 oder ein ZF-Abgleich über FI205 beim T2 bereits sichtbare (gute) Folgen - das geht, weil man dazu eben kein Signal anlegen muss.

Wenn ich aber so was kontrollieren will:

Bild

oder sowas:

Bild

... müsste ich das entsprechende Signal genau eingestellt einspeisen können.

Nun habe ich mal ein Auge auf soetwas geworfen:

Grundig Streocoder SC 5

Zwar habe ich so ein Teil noch nie vor mir stehen gehabt, geschweige denn könnte ich es bedienen (dafür fände ich dann schon eine Anleitung) - aber bekomme ich "sowas" da raus? :roll: Oder doch eher mit Software und Soundkarte? Letzteres nicht , oder - weil keine HF generierbar ist? Dann bin ich noch über das Wort Wobbelgenerator gestoßen - aber..., tja... :?:

Mir reicht nur mal eine Richtung, von da ab suche/finde ich mich schon weiter zurecht. Und berichte dann auch! (Hat hier jemand z.B. einen T2 mal nach Service-Manual neu abgeglichen?)

Gruß - Rüdiger

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teils mehrfach und in Betrieb: alle atelier-Komponenten (außer P1, R1, C1, T1) sowie A301, A501, TS501, CEV520, LS150, M12, M10, RM7, RM6, RM5, CM5, LTV
Aktuelle "Projekte": CD5, PA4, RM5-Frequenzweichen und immer wieder R2


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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 15:41 
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hallo Rüdiger,

Weil Du nicht schreibst, wie weit Dein Grundwissen reicht, nur den einleitenden Hinweis, der als nett gemeinter Rat und nicht als Belehrung gemeint ist:

Das, wofür Du spezielle HF-Messtechnik brauchst, ist bei den Geräten quasi nie kaputt. Die wenigen Geräte, an denen ich bisher wirklich abgleichen musste, waren vom Vorbesitzer verdeht worden, z.B. zu der Zeit, wo es modern war, den Polizeifunk zu hören. Ein Tuner verstellt sich auch nicht von selbst - "Verstimmungserscheinungen" bei unverbastelten Geräten haben in der Regel eine Fehlerursache, die man erstmal suchen und beheben sollte. Und erst dann, wenn alles andere geregelt ist und sicher ist, dass ein Abgleich nötig ist, sollte man mit der messtechnischen Keule loslegen.

Die Tuner aus der Generation, um die es hier geht, hatten meist eine sogenannte Varicap- oder Kapazitätsdiodenabstimmung. Hier sind als frequenzbestimmende Bauteile keine Drehkondensatoren oder Variometer eingebaut, sondern Dioden, bei denen man durch Anlegen einer Gleichspannung die Kapazität ändert. Auf diese Weise hat man erreicht, dass keine mechanischen Fehler im HF-Teil mehr auftreten können. Abgestimmt wird einfach mit einer variablen Gleichspannung. Fehler äußern sich hier dadurch, dass Sender nicht mehr richtig abgestimmt werden können oder weglaufen.

Dann gibt es beim Tuner zwei Gleichspannungen, die für Steuerungsfunktionen benutzt werden - einmal die Feldstärke, und einmal die Ratio-/Mittenspannung. Beide kann man bei Tunern meist an kleinen Messinstrumenten ablesen, optimal eingestellt ist der Sender, wenn die Feldstärke so hoch wie möglich und die Ratio-Mittenspannung auf null steht. Die Mono/Stereo-Umschaltung des Stereodecoders wird z.B. von einer Schwellwertschaltung gesteuert, die die Feldstärke mit einem eingestellten Wert vergleicht. AFC funktioniert so, dass eine Regelschaltung durch leichtes Ändern der Abstimmspannung dafür sorgt, dass die Ratiospannung immer auf null bleibt, und Muting nutzt ähnlich wie die Mono/Stereo-Umschaltung die Feldstärke, um die NF-Ausgänge freizugeben oder zu sperren.

Die Steuerungsfunktionen sind mit einer Servicemappe und etwas Grundwissen meist einfach zu begreifen, und zum Reparieren reicht ein Multimeter aus.

Die Servicemappen gehen in der Regel davon aus, dass eine komplett eingerichtete Radio-/Fernsehwerkstatt verfügbar ist, und beschreiben, wie ein Tuner normgerecht abgeglichen wird. Fehlfunktionen haben aber meist eine Ursache, und können durch Neuabgleich nicht wirklich behoben werden. Ich hatte z.B. schon öfter ein Problem bei Dual Tunern mit weglaufenden Sendern. Ursache war ein kleiner Kondensator, der am Ausgang der Referenzspannungsquelle sitzt, die die Abstimmspannung erzeugt.

Ein Stereocoder ist ein Gerät, das ähnlich wie ein UKW-Stereo-Sender ein normgerechtes Stereo-Sendesignal bereitstellt. Er diente dazu, Fehler in diskret aufgebauten Stereodecodern zu finden. Bei Deinen Tunern sollten aber schon integrierte Lösungen eingebaut sein, ausserdem hat man heute zu jeder Zeit Sender verfügbar, die in Stereo senden - das war noch in den siebzigern nicht so, und so diente der Stereocoder auch dazu, an Stereotunern arbeiten zu können, wenn kein Sender in stereo gesendet hat.

Die einzige Anschaffung, die ich noch ansatzweise für sinnvoll halten würde, ist ein Messsender/HF-Generator, der von ca. 200 kHz bis in den oberen UKW-Bereich geht, der FM- und AM-Modulation beherrscht, und bei dem man ein externes NF-Signal einspeisen kann. Mit dem kann man eigentlich alles machen, was man beim Radio braucht. Wobbelfunktion ist nett, aber nur dann sinnvoll, wenn man auch damit umgehen kann.

Wenn Du nicht sicher bist, was Du tust, solltest Du auf keinen Fall anfangen, am Oszillator oder irgendwelchen Filtern rumzuschrauben, oder versuchen, die Anleitung irgendwie zu verstehen. Denn wie gesagt liegt dort fast nie der Fehler, und Du hast Dir schnell ein großes Problem gebaut.

Gruß Frank

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"Man will halt immer das, was die anderen haben, bis dann alle das haben, was die anderen haben und dann wollen alle wieder das, was dann keiner mehr hat"


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