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BeitragVerfasst: 14.10.2011, 08:08 
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Jungspund
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Wieder was gelernt. Ich habe mich schon gewundert dass die Form des Bleches so gleichmäßig war.
Ich werde die Reparatur langsam angehen. Erst mal die Relais besorgen und dann sehen wir weiter.
Viele Grüße
Uli P. aus BB


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 Betreff des Beitrags: Ruhestromumbau
BeitragVerfasst: 09.01.2012, 01:14 
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Hallo zusammen,

ich beschäftige mich ja gerade intensiv mit dem R4 und bin gerade etwas ratlos.

Ich habe beim R4 einge Elkos auf dem Endverstärkerboard erneuert und wollte danach einen Ruhestromumbau vornehmen (sofern nicht schon erfolgt). Beim Messen des Ruhestroms (Eingang CD, Vol 00, Messpunkte wie hier von Uli angeben) habe ich dann allerdings folgende Werte erhalten:
links: 0,9mV (DC)
rechts: 0,3mV (DC)

Ein Drehen von VR301 oder VR302 bringt keinerlei Änderung. Einzig wenn ich die Lautstärke (der Musik) erhöhe, komme ich auf Werte von 1-2mV.

Der R4 klingt dabei aber gut. Ich bin nun nicht extrem audiophil, aber bei den niedriegen Werten sollte man doch Verzerrungen deutlich hören können, oder?

Liegt der Fehler bei mir, oder beim R4?

beste Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 09.01.2012, 09:53 
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R4-Profi
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Moin!

Überprüfe mal die Clippingwiderstände (R351-354). Die sind oft durch und dann lässt sich der Ruhestrom nicht einstellen...

Gruß
Andreas

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BeitragVerfasst: 09.01.2012, 12:00 
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Hallo Andreas,

Danke, gerade gemesen, Dein Hinweis war genau richtig:
R352 & R353 sind hinüber.
Ich besorge mir Ersatz (habe nur 1/4W Typen da) und berichte ...

beste Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 09.01.2012, 21:12 
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Hi!

Schön das der Thread weitergeführt wird
Das wechseln der Clippingwiderstände (R351-354) mache ich generell, achte darauf das es keramische Widerstände sind, die Plastikkollegen (1/4 W) können die Hitze nicht so gut ab :roll:
Ich verwende an dieser Stelle immer 1 Watt Typen!

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 09.01.2012, 21:51 
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@Andreas:
Habe noch 1W Widerstände mit 4,7Ohm gefunden und die beiden defekten ersetzt. Ruhestrom läßt sich nun einstellen. Danke Dir!

@Uli:
Ich war mir nicht sicher, ob ich statt den 0.5W Typen auch 1W Typen nutzen kann. Die Widerstände bei Braun mit dem "!" stellen ja normalerweise eine Absicherung da.
Insofern kam Dein Posting genau richtig.
Ich stelle gerade den Ruhestrom ein und werde danach die andern beiden (351/354) noch vorsorglich Wechseln.

beste Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 18.01.2012, 20:27 
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Hallo!

Pierre schreibt bei seiner Revisionsbeschreibung:

"Weitere Arbeiten sind: Widerstände im Differenz-Verstärker erneuern, Elkes nachmessen
und - falls notwendig - erneuern; sämtliche Transistoren im Stromspiegel erneuern."

Wo genau im Schaltplan ist der Differenzverstärker bzw. die betroffenen Widerstände
und Transistoren im Stromspiegel. Kann die jemand benennen oder farblich markieren?

Danke!

_________________
Grüße Urknall

Viele tolle HiFi-Geräte von Braun aktiv im täglichen Einsatz...


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 Betreff des Beitrags: R4, gebrochene Leiterbahnfolie
BeitragVerfasst: 15.02.2012, 15:54 
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Gestern bekam ich einen R4 bei dem die Leiterbahnfolie zur Toblerone gebrochen war (8 von 10 Bahnen). Zuerst versuchte ich diese zu loeten was aber sinnlos war.
Es bot sich nur der Ersatz der Folie mit duenner Litze, aber wie verlegen ohne dass diese an den Loetstellen bricht? Das beigefuegte Bild zeigt den von mir angewandten Loesungsweg mit einer grossen seitlichen Schleife. Festgelegt habe ich die Litze mit doppelseitigem Klebeband. Das Oeffnen und Schliessen der Toblerone funktioniert nun wieder einwandfrei und die elektrischen Funktionen ebenfalls.

Vielleicht hilft diese Anregung dem einen oder anderen.

Gruss
Wilhelm
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BeitragVerfasst: 15.02.2012, 16:42 
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Hi Willhelm,

super Idee, vielleicht können das die Admins hinter die R4 Revision verlegen, dann geht die Info nicht unter!

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 15.02.2012, 17:45 
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Prima, sehr ordentlich gemacht. Ich glaube, ich müsste da eine stärkere Brille ordern :wink:

Jochen

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BeitragVerfasst: 15.02.2012, 18:54 
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:lob:
Dem Smilie ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer: "GROßES :!: "
Gruß, Gereon

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...meistens ist es was Mechanisches...
- wenn es nicht will, wende Gewalt an;
geht es kaputt, hätte es eh gewechselt werden müssen... :wink:


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BeitragVerfasst: 15.02.2012, 19:02 
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Uli hat geschrieben:
super Idee, vielleicht können das die Admins hinter die R4 Revision verlegen, dann geht die Info nicht unter!

Gruß... Uli


...schon geschehen uli :wink:

_________________
herzlichen gruß

roland

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carum est quod rarum est et veri amici rari sunt.
absolvo te


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BeitragVerfasst: 26.06.2012, 20:10 
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Mein R4 verliert bei Stromunterbruch das Gedächtnis . Werde wohl einen neuen Goldcap bestellen müssen ;-)
Möchte den R4 erst auseinandernehmen wenn ich den Ersatz im Hause habe (meine Kleine findet die Innereien sehr, sehr spanend... :wink: ); kennt jemand das Rastermass des Goldcap's?



Schönen Abend allerseits!

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Doni


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BeitragVerfasst: 26.06.2012, 20:19 
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Hi!

Verwende den 1F - 5,5V Typ liegend, das Rastermaß ist genormt!
Hier die Datenkarte!

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 26.06.2012, 20:26 
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Uli - Du bist wieder einmal unschlagbar: :danke:

und einen schönen Abend!

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Doni


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BeitragVerfasst: 04.11.2012, 12:40 
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Hallo an alle!

Ich gebe hier mal einen Zwischenbericht über die Revision eines CC4 und eines völlig runiert/verbastelten R4. Zuerst mal die vielleicht für einige nützlichen Allgemeinbefunde und dann am Ende noch ein Problem mit der Tunerplatine, dass ich bis jetzt nicht gelöst habe. Wenn hier jemand eine Idee hat, bin ich mehr als dankbar.

Das waren so die generellen Befunde:

Zum Elkotausch: beim CC4 war kein einiger Elko der Spannungsversorgung hin/schlecht. (Einige sahen Mist aus, hatten aber noch ihren Wert.) Auch kein Problem bei der Generierung der 30 V/15V beim CC4. Allerdings waren sowohl beim R4 als auch beim CC4 folgende Werte immer schlecht oder ganz im Eimer: C280 (22 µF), C247 – C250 (3,3 µF), C119/C120 (100 µF). In der Prozessorbox waren C738 auf 3 µF gesunken und C739 ganz hin. Beim R4 sah es viel schlimmer aus, hier lohnt die Aufzählung nicht. Dort waren reihenweise die 47 µF Werte bei den Chinchausgängen hin (C237 – C246)

Ich habe mittlerweile eine ziemlich fortgeschrittene Elkoliste von R4/CC4 – wer die braucht, bitte mir eine PN senden. Ich gebe die erst allgemein frei, wenn ich noch ein paar Unstimmigkeiten mit den Schaltplänen abgestimmt habe.

Dann hatte der CC4 einen Masse-Wackelkontakt am CD-Eingang. (Dies machte sich durch Brummen und zu leise Musik bemerkbar – auf beiden Kanälen.) Hier stellte sich raus, dass das Massebeinchen zwischen Platine und Chinchbuchsen-Set gebrochen war. Hier hätte ich zumindest das ganze Set auslöten müssen, um überhaupt an das gebrochene Bein heran zu kommen. Ich habe dann eine andere Lösung gewählt. Ich habe vom Masse-Lötpunkt über die Platine hinweg nach hiten eine kleine Brücke gelötet, die dort auf das gleiche Masseblech führt. Da musste allerdings etwas Hitze her, bevor es hielt. Tut es nun aber wohl sehr gut und es kann so bleiben. Sieht nicht schlecht aus – leider hatte ich es schon wieder zugebaut, bevor ich ans Fotografieren dachte. Ich habe dazu aber die gesamte Rückwand aus- und wieder eingebaut.

Tja – und nun der Fehler beim CC4 – bei dem ich mir schon seit einigen Wochenenden die Zähne ausbeiße.

Es ist etwas in der Tunerplatine – das weiß ich, nachdem ich diese gegen eine andere, bereits sanierte vom R4 eingebaut habe und danach alles bestens funktionierte. Der Sendersuchlauf geht nicht und selbst wenn man den richtigen Sender manuell einstellt, ist nichts zu hören. Obwohl die einfallende Feldstärke korrekt angezeigt wird. Tja – also die Tunerplatine: Hier fand ich schließlich, dass IC833 an PIN 7 volle 11 statt 6 Volt und an PIN 6 nur 3,5 statt 6,2 Volt liefert. Gut dachte ich, dann ist vielleicht der IC833 hin. Den gab es bei Reichelt billig, ein Wochenende später war er samt (teureren!) Sockel da und zack-zack ausgetauscht. Spannung: :-( - nichts ist besser. Aber interessanterweise treten die falschen 3,5 und 11 Volt an Pin 6 und 7 erst auf – wenn die fünf Signale über LV 21/18 -bis /22 vom Prozessorbord angelegt werden – vorher sind beide Spannungen bei je 6,4 Volt. Zum Haareraufen bisher: ich habe schon die unmittelbaren Widerstände in der Umgebung nachgemessen sowie auch einige Spannungen des Schaltplanes. Aber...

ich finde es nicht!

Hat noch einer von Euch eine Idee?

Abseits davon wünsche ich allen einen schönen Sonntag -

Rüdiger

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BeitragVerfasst: 06.11.2012, 16:51 
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Hi Rudi!

ist nur aus dem Bauch geschossen, aber sockel mal den IC931 (µPC1223C) und tausche Ihn mit dem anderen funktionsfähigem Board.
Vielleicht hast Du einen defekten Stereo-Decoder (das AM Signal läuft ebenfalls durch den Decoder) und wenn der kaputt ist hast Du keinen Ton.

Den µPC1223C gibts leider nur noch hier,daher wäre ein Testtausch vielleicht erstmal besser da es kein Pfennigprodukt ist!
Der 22 Pin-IC hat ein 10,16mm Rastermaß, den passenden Sockel gibt es hier!

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 06.11.2012, 17:28 
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Hi Ruediger,
ich hatte gerade das Problem, dass ich bei FM und AM zwar Empfang aber kein Ausgangssignal hatte. Der Grund war ein Kurzschluss im C939 der die interne Spannungsregulierung des Decoders auf Null zog. 0 Volt anstatt 6,2Volt an Pin5. Nun laeuft er wieder einwandfrei.

Vielleicht haengt Dein Problem auch damit zusammen.

Gruss
Wilhelm


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BeitragVerfasst: 06.11.2012, 18:41 
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Danke Euch beiden für die Hinweise! Ich bin erst wieder am Freitag zu Hause, dann geht es mit der Suche weiter!

Was ich zu erwähnen vergessen hatte: bei diesem CC4 waren auf der Tunerplatine der C852 (nur noch 50 µF statt 220) hin und der C934.

Allerdings habe ich bereits alle Elkos auf dieser Platine getauscht. Dennoch hatte ich mir bereits vorgenommen, noch mal alle auf Polung usw. zu prüfen. Und wenn ich dann nichts finde, werde ich mir auch den IC931 bestellen samt Sockel - kann man ja immer mal gebrauchen.

Schönen Abend (oder Morgen!)

Rüdiger

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.12.2012, 13:56 
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Moin!

Hier noch ein paar Bilder für ein nützliches Werkzeug bei einer CC4/R4 Revision.
Dadurch das die Steckkontakte in der Prozessorbox leicht ausnudeln ist es einfacher sich ein einfaches Tool zu bauen.
Man braucht den IR Sensor um den R4/CC4 ohne Front (mit der RC1) zum laufen zu bringen. Das ewige an- und abstecken der fummeligen Kabel ist gerade beim R4 nervig!

Wenn man sich Gunnars Schaltung anschaut ist eine weitere Erklärung nicht mehr von nöten:
Bild

Bei Reichelt bekommt man den speziellen 4poligen Stecker, er hat ein Rastermaß von 2,0mm.
Bild

Dann lötet man noch einwenig Flachbandkabel und passt die Polung an:
Bild
Bild
Bild

Pin1 ist auf der Prozessorplatine gekennzeichnet (am Kabel in rot), zusätzlich habe ich noch die Sockelausbuchtung am Stecker weis gekennzeichnet.
Schrumpfschlauch hilft der Stabilität, schützt vor Kurzschlüßen und markiert in rot Pin 1!

Nun ist ein starten für Tests ohne Front mit dem R4/CC4 möglich!

Viel Spass beim nachbauen!

Gruß... Uli


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 Betreff des Beitrags: Hallo
BeitragVerfasst: 17.01.2013, 00:01 
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Jungspund
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Wohnort: Wroclaw
Hi everybody!
I’m new on this forum but brAun-infected for many years.
This is what I want to tell you: I’VE JUST DONE THIS!
My R4/2 now sounds like new (maybe even better). Treble tones are back on its places, improved stereo separation, intruments location etc.
All elkos in power supply, pre- and end-amplifier , processor box, relais, T307-310, 7805 were repaced and toblerone repaired.
The worst thing was creating and checking elkos-list. (Thanks Rudikar66 for your version)
My receiver was not a „virgin” one, some elkos were exchanged + mistakes on plates and schems. Uffff....
Thaks Uli for an inpiration and great R4 story
Regards, Woytek

PS. R4/1 and CC4/1 are waiting....

_________________
More than hundred pieces with green power button ...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.01.2013, 00:55 
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Hi Woytek
welcome and congratulations for your new found listing experience. Enjoy your R4/2 and good luck with any further Braun revisions in the future.

Kind Regards
Wilhelm


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 Betreff des Beitrags: R4-Revision
BeitragVerfasst: 26.02.2013, 13:51 
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Hallo Forum,

Nachfolgend berichte ich mal von meiner ersten komplett abgeschlossenen R4-Revision – zum Nachvollziehen für ähnliche Fälle:

Zu mir kam ein R4/2-Patient über die Bucht – eigentlich eher unabsichtlich – wie nicht ganz selten. Erste Sichtprüfung: sieht außen gut aus, innen auch, Staub auf der Endverstärkerplatine ließ auch wenig Eingriffe dort schließen.

Defekte:
    1.) Display-Fenster und Lautstärke/Kopfhörer-Inlay locker/nach innen gedrückt, Toblerone klemmt/verschoben.
    2.) Ließ sich einschalten, aber bei Tuner FM nur Rauschen.
    3.) Später findet sich, dass manche Taster der Toblerone ohne Wirkung sind.
    4.) Ebenso später fehlen die 30 V,
    5.) Masseproblem beim Goldcap,
    6.) das Display zeigt wirre bis schwache Zeichen,
    7.) und ganz schließlich ist der Abstimmpfeil immer links bei der richtigen Frequenz.
Diagnosen:
    1.) Der R4 muss mal unsanft gelandet sein, dadurch haben sich einige Inlays gelöst. Diese mit UHU-Plus (Schnellfest) wieder eingeklebt
    2.) Bei der Tunerplatine ist die linke Ecke abgebrochen, da wo sie von der Schraube gehalten wird. Hier laufen Masse-Leiterbahnen, die nun unterbrochen sind. Fürs erste habe ich eine Tuner-Platine aus einem anderen R4/2 genommen und aufgearbeitet – das Reparieren dieses Defektes steht noch aus. Ich werde versuchen, die Ecke mit UHU Endfest wieder anzukleben und die Leiterbahnen wieder zu flicken. Sonst geht es aber notfalls auch nur mit neuen Leiterbahn-Verbindungen/Überbrückungen.
    3.) Die Folienplatine ist um 90 Grad an der Toblerone abgewinkelt, wie hier. Dadurch sind die Bahnen 5 und 6 unterbrochen. Ich habe hier eine Folie aus einem Schrott-R4 aus- und eingebaut. Allerdings möchte ich mal bei einer Firma fragen, was davon 50 Stück neu kosten. Grundsätzlich ist diese Folienplatine ja die denkbar einfachste: 10 Leiterbahnen parallel – und nicht mehr.
    4.) Das kam nach dem kompletten Austausch aller Elkos. Dieser Austausch – ich muss es zugeben – war hier fast unnötig. Das mal zu dieser Generaldebatte. Denn ich habe alle ausgebauten Elkos geprüft – und sie waren fast alle noch in Ordnung. Allerdings bei einigen optisch nicht mehr. Das Problem ist nur: wenn man mal angefangen hat – hört man nicht mehr auf. Erst die Spannungsversorgung, dann die Prozessorbox, dann die Endstufe… JETZT kommt man eben am besten ran! Tja und Schuld war ein falsch eingelöteter C713 :oops: . Dort ist es sau eng und ich habe das Teil glatt falsch eingesetzt. War zum Glück schnell gefunden. Also: man achte bloß bei jedem neuen Elko auf richtige Polung: bei einem weniger prominenten Kandidaten hätte ich wohl seeehr lange gesucht.
    5.) Und auch das will ich zugeben. Ich habe nicht einen Kontakt versaut – bis ich zum Goldcap kam. Der war dieses Mal die Obersauerei, hat mich eine Dreiviertelstunde gequält und dann – hatte ich doch beide Durchkontaktierungen raus gerissen. Grrrr! Die Beinchen sind eben unheimlich dick, und man bekommt das Zinn dazwischen mitunter elendig raus. Das nächste Mal: lasse ich mir helfen und löte beide Beine gleichzeitig aus. Drecksding! Dann fehlte trotz Umleitung (Boden des Goldcap isolieren!) Masse beim Goldcap: hier war auf der Rückseite die Zinnverbindung – kaum sichtbar – vom Prozessorboxgehäuse zum entsprechenden Platinenfeld abgerissen.
    6.) Auch ein Eigenfehler: um C746 zu tauschen, hatte ich aus Versehen einen Pin der Spannungsversorgungs-Zuleitung abgelötet. Die Vorgehensweise: „Das löte ich nachher mit den Elkos wieder an.“ ist definitiv Mist! Immer sofort machen.
    7.) Der Abstimmpfeil/Mittenabstimmung. Uli zeigt ja oben bereits wie es geht mit dem Nachjustieren in IFT 831. Allerdings nimmt Uli – wie ich auch zuerst dafür einen Inbusschlüssel. Das führt zu falschen Ergebnissen – wenn der Inbus wieder draußen ist. Denn nun lag der Pfeil auf rechts und die Differenzspannung war wieder bei minus 2,x Volt. Ich habe dann mit einem Streichholz abgeglichen, danach hat es gestimmt.
    Und: nachdem diese Tunerplatine mit 2,8 Volt daneben lag – was mit weniger als einer halben Drehung bereinigt war, bin ich mir sicher, dass das von mir o.g. Problem meiner CC4-Tunerplatine auch da irgendwo liegt. Bei den 11 Volt auf PIN 7 war ich wohl nur zu zaghaft beim Justieren. Nun ist diese Platine z.Zt. (deswegen) ausgebaut – das prüfe ich nun im Zusammenhang mit meinem nächsten R4.

Und noch ein Fehler: oft genau wird hier darauf hingewiesen, die großen Elkos vor Beginn der Arbeiten kurz zu schließen. Das musste ich natürlich erst wieder in Selbsterfahrung probieren. Ein Elko fiel mir auf die Endverstärker-Platine, mit der Spitzzange…. Blitz-Blitz! Sche…e! Als dann die wirren Zeichen kamen bei der Inbetriebnahme, entstand echte Sorge um den Prozessor. Ich habe wohl noch mal Glück gehabt – es scheint nichts passiert zu sein – einige Transistoren habe ich geprüft.

Schließlich noch den Ruhestrom- und IR-Umbau gemacht und die Deckplatte neu lackiert. R4-16063 lebt wieder - auch sehr Dank dieses Forums! :D

Herzlicher Gruß - Rüdiger

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BeitragVerfasst: 26.02.2013, 21:05 
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Moin Rudi!

Gratulation zur Instandsetzung, ich finde es schön das hier auch mal Jemand seine Erfahrungen mitteilt und zusätzliche Tricks wie zum Beispiel das Streichholzwerkzeug beschreibt.
Ein wenig stolz bin ich nach über 40.000 Klicks natürlich auch und finde es richtig Klasse das der Beitrag weiterhin wächst!

Viel Spass mit Deinem R4, meiner läuft in der Freizeit fast täglich ohne Probleme und auch ich bereue keinen einzigen nicht getauschten Elko, ich denke eher das die Geräte so viel länger halten, auch habe ich keine Lust alle Nasen lang das Teil aufzuschrauben um wieder darin zu basteln... einmal richtig und gut ist!
Weiter so!:spitze:

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 01.03.2013, 20:13 
Ich wollte hier auch mal meine Erfahrungen loswerden. Mein Projekt ein CC4(alt) mit schlechtem Ton bei UKW-Empfang.

Ich wollte keine halben Sachen machen und habe mit Hilfe von Rudikar66's Elkoliste sämtliche Elkos ausgetauscht. Daneben auch die Preout-Relais.
Mein eigentliches Problem konnte ich damit leider nicht beheben, weiter geht es nächste Woche, wenn mein neues Oszilloskop da ist (wollte ich schon immer mal haben).

Aber eines fand ich doch bemerkenswert: Bei meinem CC4 waren alle Elkos kaputt, die Rüdiger oben auch genannt hat! Alle anderen hatten noch ordentliche Werte! Vielleicht sollte man das mal als generelle Reparaturempfehlung herausgeben!

Die Mittenanzeige des Tuners musste ich auch nachregulieren, was dank Uli's Anleitung wirklich ein klacks ist. Allerdings musste ich auch dabei feststellen, dass ein Imbusschlüssel dabei Probleme verursachen kann. Die Lösung: man darf ihn nicht ganz herein stecken! Nur soweit, dass man die Schraube gerade so eben drehen kann!
Ich habe es übrigens nicht mit Meßinstrument eingestellt, sondern die Frequenz per manuellem Tune auf eine bekannte Frequenz gestellt und dann solange an der Schraube gedreht, bis die Mittenanzeige korrekt war!

Ich werde berichten, wenn ich noch mehr herausfinde!

Gruß
Andree


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Ich habe ein Problem mit der Ansteuerung der Laustprecher Relais beim R4, dass ich aus eigener Kraft vermutlich nicht lösen kann.

Fehler: Lautsprecher Relais schalten nicht
Grund:Die Schaltspannung von 24V steht nicht zur Verfügung, nur warum?

Ich habe nun fast alles an Bauteilen getauscht, was mir irgendwie relevant erschien.
Trotzdem liegen an den Realais 301/302 jeweils 58V/58V an (und nicht 58V und 34V).
Gewechselt habe ich u.a. die RL302/2, Dioden D331/2, R 403/3 und T333/4.
Ich vermutete eigentlich T333/4, aber leider hat sich im Fehlerbild nichts geändert.

Im unteren Bild seht Ihr die Spannungen bei geschalteten Ausgängen (4V an D335/6)
Bild


Info: Der blaue Draht, der zu IC301 Pin 6 geht und eigentlich 1V haben sollte, hat ausgelötet auch ca. 1V, allerdings wie im Schaltbild verbunden 58V.

Habe ich ggf. die falschen Ersatztransisitoren eingelötet (SC2240)? Zumidest verhalten sich diese scheinbar exakt wie Ihre Vorgänger.

Hoffe, Ihr habt einen Tip für mich,
beste Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 10.03.2013, 08:46 
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Braun-Insider
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Moin!
Ja... die Pin6 Problematik , er geht in die Schutzschaltung und wurde schon diskutiert.... schaue mal hier:
http://www.braun-hifi-forum.de/viewtopic.php?t=4674

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 12.03.2013, 00:54 
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Hallo Uli,

danke Dir. Habe nach meinem Posting auch festgestellt, das der IC wohl für die Schutzschaltung da ist und das Problem deshalb etwas ausufernder sein könnte.

Scheinbar ist bei mir die linke Endstufe defekt, mal schauen, ob das für mich reparabel ist.

beste Grüße
Christian


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BeitragVerfasst: 13.03.2013, 03:10 
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Jungspund
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Hallo an alle Braun-Fans
Gebrochene Stifte im Toblerone ist ein häufiges Problem in R4 und CC4. Einmal haben wir alle Elemente abgebrochen - nur Leim. Die Dinge werden kompliziert, wenn die Einzelteile gingen verloren.
Unten, um Stifte Weg zu 3,5 und 7 mit viel größerer Tragfähigkeit und Steifigkeit zu erhalten und gleichzeitig die Möglichkeit der Entfernung der Elemente wiederherzustellen gegeben.

Herstellung der Gießform (PCV) zusammen mit der "Kolben"

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Verstärkung: Staple + Löten
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Orte, wo der Klebstoff gebunden gereinigt Aceton und andere sichere Fett.
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Nach seiner Entlassung aus der Form (schiebt sich durch Bohrer) und Nach der Anfangsbehandlung
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Gebohrt und durch alle Schichten eingefädelt
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Prototype Version
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Finale Version
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Malerei
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Pin 3 durchgeführt ähnlich (verwenden Sie Formular-Elemente im Spiegel)
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Fertig! Viel Spaß (sorry for GoogleTranslator)

In den folgenden Abschnitten: Feder und Stift 11 mit Nadel

_________________
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BeitragVerfasst: 14.03.2013, 12:02 
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Jungspund
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Ich vergaß das schönste Foto hinzuzufügen

Bild

Bulba

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