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BeitragVerfasst: 22.11.2009, 15:41 
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Hallo Forum,

Basierend eines Artikels aus Frank´s Forum von Vinylfan und Jürgen habe ich heute auch meinen T2 modifiziert. (hier der originale Bericht)

Vinylfan sante mir im Tausch zu meiner Relais-Platine den stehenden Goldcap sowie einen 390 Ohm Wiederstand zu. Vielen Dank nochmals hierfür.

Hier meine Bilder zum gelungeneden Umbau:
Ändern der Stromversorgung (oranges Kabel):
Bild
sowie der Coldcap Einbau (links die original Situation, rechts der fertige Umbau):
Bild

Der Umbau ist wirklich nicht schwer und auch für den Laien durchaus schaffbar. Aber wie bei allen 220V Geräten: Vorsicht bei geöffneten Geräten, immer den Netzstecker ziehen!

Viel Spass beim nachbauen!

Gruß... Uli

PS.:Kennt Ihr auch noch andere Modifikationen von Braun Ateliergeräten?


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 09:23 
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R4-Profi
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Hi!

Mal ganz abgesehen von meiner persönlichen Abneigung gegen „pimp“, finde ich diesen Beitrag ein wenig blutleer.
Wenn Klaus seine immerwährende Drohung wahr macht und das Forum schließt, ist die Anleitung erstmal futsch (wie so vieles mehr). :(

Ergänzend wäre es also gut zu schreiben, was der Umbau bezweckt und welche Baugruppen gegen was ausgetauscht werden müssen.

Und ja, ich kenne eine Menge Modifikationen. Du übrigens auch, da du ja die CD vom Klaus besitzt. Ein paar weitere habe ich sicher noch in meinen Serviceordnern. Zu so gut wie jedem Gerät sind im Laufe der Serie und auch später dem Service Verbesserungen zugegangen (Stichworte: Ruhestrom, Lüfter PA4, IR Empfänger CC4,…).

Gruß
Andreas


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 10:31 
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Braun-Insider
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Hallo Andreas,

Du hast natürlich recht, das dieser Artikel besser hätte beschrieben werden können, leider sieht Klaus nicht gerne, wenn man Artikel aus seinem Forum kopiert und in ein Anderes setzt. Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte habe ich die Quelle veröffendlicht. Ich habe mir den Artikel natülich kopiert und als "Worddoc" gespeichert, sollte Klaus´s Forum geschlossen werden würde ich den Bericht veröffendlichen, da dann kein Copyright mehr drauf wäre (denke ich), aber auch dann würde ich auf die Quelle verweisen. Gerne können mir Interssenten auch eine P/N schreiben, dann maile ich den Artikel gerne zu, falls es die Seite irgendwann nicht mehr gibt, was wir alle wohl nicht hoffen. Ich habe mir mal ein WE Zeit genommen und im Archiv gestöbert und die besten Artikel gesichert. Sehr lesenswert !

Das ist der Grund, warum der "Pimp" diesesmal etwas spärlicher ausgefallen ist!

Gruß.. Uli


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 11:05 
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Nun, dass mit dem Kopieren kann ich nachvollziehen – aber der Link dürfte ihn normal ebenso wenig erfreuen. :wink:

Eine eigene Beschreibung des Umbaus mit Hinweis auf die Herkunft sehe ich unkritisch, zudem nicht Klaus hier die Rechte besitzt, sondern der Urheber Jürgen. Und dieser hätte sie wohl kaum in ein öffentliches Forum gesetzt, wenn er nicht wollte, dass andere an seinem Wissen teilhaben.

Gruß
Andreas


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 11:25 
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Ich denke, über einen Link in sein Forum wird Frank sich eher freuen!
Ich hoffe auch Norbert hat da nix dagegen.... ¿

Leider kenne ich "Jürgen" den Urheber nicht und konnte Ihn nicht fragen....

Aber wiegesagt, noch funktioniert der Link ja und alle können diesen lesen und tech.-Details nachvollziehen!
Wenn ich eigene Projekte mache sind diese auch besser beschrieben, bei diesem hier wurde lediglich ein Kabel sowie ein Wiederstand und der Goldcap getauscht, mehr nicht.

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 11:50 
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Na ja - die Freude dürfte sich eher in Grenzen halten. Das sieht für ihn vermutlich wie Rosinenpicken aus, zumal es ein direkter Link ist, der seine Werbung umgeht.
Und dass dieses Forum hier (neben dem zeitweise unerträglichen Umgangston) vermutlich einer der Hauptgründe ist, weshalb man bei ihm zwei Monate Beiträge ohne großes Scrollen auf der ersten Seite findet, macht die Sache nicht einfacher.

Gruß
Andreas


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 13:50 
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Uli hat geschrieben:
Ich hoffe auch Norbert hat da nix dagegen.... ¿

Hallo Uli,

von meiner Seite aus gibt es keine Probleme, auch wenn im Nachbarforum Beiträge von hier direkt verlinkt werden. Wie Klaus das sieht, weiß ich nicht.

Gruß, Norbert

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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 21:28 
Hallo allseits,

diesen Thread nehme ich endlich mal zum Anlass, mich in diesem Forum anzumelden. Ich habe den ursprünglichen Beitrag zum Umbau des T2 auf einen echten Ausschalter in Klaus' Braun-Forum geschrieben und denke, ich darf meinen Text hier noch einmal einstellen, ohne jemandem auf die Füße zu treten.

Freut mich, dass immer noch Interesse an dem Umbau besteht. Bei mir läuft er seit nunmehr einem Jahr ohne Probleme.

Hier also der ursprüngliche Text, nur mit zwei Tippfehlern weniger. Abweichend von meiner damaligen Beschreibung würde ich heute
empfehlen, nach einem GoldCap in stehender Bauform zu suchen (auch wenn diese etwas schwieriger erhätlich ist). Dann kann der GoldCap ohne weitere Umräumarbeiten direkt gegen den Elko ausgetauscht werden -- wie auch in Ulis Bild zu sehen.

Gruß aus Hamburg,
Jürgen

----

Gerade habe ich meinen T2 so umgebaut wie vom Gastredner/Vinylfan vorgeschlagen: echter Ausschalter statt Standby, Goldcap für lange Sender-Speicherzeit. Hat allem Anschein nach funktioniert und war auch nicht schwierig; deshalb hier kurz meine Erfahrungen:

1. Echter Ausschalter statt Standby

Der Netzschalter des T2 ist zweigeteilt. Die eigene Versorgung schaltet er nur sekundärseitig (und lässt dabei die Standby-Versorgung stehen). Parallel dazu wird aber ein echter Netzschalter betätigt, der die rückseitigen Steckdosen schaltet. Um auch den internen Trafo "echt" primärseitig abzuschalten, muss seine Zuleitung nur auf die geschaltete 230V-Versorgung der Steckdosen aufgelegt werden:

Die richtige Zuleitung ist die orange-farbige von der kleinen Sicherungs-Platine zum Netztrafo. (Dass die Leitungsfarben in meinem T2 mit den Angaben im Schaltplan übereinstimmen, läßt mich hoffen, dass das auch bei anderen Geräten so ist. Im Zweifel bitte im Schaltplan überprüfen!) Diese Leitung an der Sicherungs-Platine abtrennen -- am einfachsten kurz abkneifen, ablöten ist hier mühsam. Stattdessen wird sie an der geschalteten Zuleitung der vier Steckdosen mit angelötet -- bei meinem T2 waren das die oberen Anschlüsse der Steckdosen. Die richtige Seite ist leicht zu erkennen, da die Versorgungsleitung von dort direkt zum Netzschalter hinter der Frontplatte geht. (Die "falsche" Seite der Steckdosen ist über die Sicherungsplatine dauerhaft mit dem Netz verbunden.) Fertig!

2. Goldcap für Langzeit-Pufferung

Die Senderspeicherung übernimmt IC401, der TC9147(B)P, auf der großen Platine hinter der Frontplatte. Die Pufferung bei Stromausfall erledigt C407, ein 1000µF Elko -- der größte in der Nähe von Pin 42 des IC401. Dieser Elko kann "im Prinzip" einfach durch einen Goldcap ersetzt werden. Eine Kapazität von 0,47F sollte rechnerisch für drei Jahre reichen; ich habe 1F eingesetzt, weil die kleinere Type vergriffen war. Die übliche Ausführung mit 5,5V Spannungsfestigkeit ist geeignet.

Laut T2-Schaltplan ist der Pufferkondensator C407 direkt zwischen 5V und Masse geschaltet. Das wäre für einen Goldcap nicht gut, da dann ein leerer Kondensator mit sehr hohem Strom aufgeladen würde; das mögen die Goldcaps nicht. In meinem T2 war aber neben dem C407 bereits ein Widerstand R485 auf der Platine, der im Schaltplan nicht vorkommt. Dieser ist mit dem Kondensator in Serie geschaltet ist und begrenzt den Strom. Bestückt war knapp 1kOhm; ich habe auf 390 Ohm reduziert, damit der große Goldcap in ca. 1h wieder voll aufgeladen wird.

Elektrisch also alles problemlos; mechanisch wird es zunächst etwas eng: Ich habe Goldcaps nur in der typischen breiten Bauform (20 mm Durchmesser) bekommen. Da der Elko C407 nur 10 mm Durchmesser hat, ist nicht genug Platz, um ihn einfach durch den Goldcap zu ersetzen. Immerhin stimmt das Rastermaß der Anschlüsse (5 mm). Der Goldcap lässt sich auch schlecht auf der Platinenunterseite bestücken, da er relativ hoch baut und außerdem mit seinem Korpus die Lötaugen verdeckt. Daher habe ich die umliegenden Bauteile ausgelötet und auf die Unterseite verlegt: 2 keramische Kondensatoren (C405, C406), einen kleinen Elko (C412, liegend montieren, Polung beachten) und den bereits erwähnten Widerstand R485. Diese Bauteile lassen sich problemlos auf der Platinenunterseite unterbringen und von unten einlöten. Auf der Platinenoberseite herausragende Anschlußdrähte mit einem Seitenschneider bündig abschneiden!

Damit ist dann genug Platz, um an der C407-Position auf der Oberseite der Platine den Goldcap einzulöten. Wie bei normalen Elkos ist sein negativer Anschluss markiert. Der Bestückungs-Aufdruck der Platine zeigt bei den Elkos jeweils ein "+" am Pluspol.

Edit vom 27.02.2011: Der Goldcap-Einbau ist mittlerweile einfacher zu lösen - bitte diesen Beitrag lesen.

Das war's! Mein T2 schaltet sich jetzt vollständig aus und behält trotzdem bei Abschaltung seine gespeicherten Sender. Die 1000*48 Stunden Dauertest für die Speicherung stehen allerdings noch aus...

Jürgen


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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 21:42 
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Hallo Jürgen,

ein herzliches Willkommen hier bei uns :D

Besten Dank für Deine Anleitung - ich stelle diesen Thread auf Wichtig, damit er nicht mit der Zeit untergeht.

Gruß, Norbert

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BeitragVerfasst: 24.11.2009, 23:26 
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Hallo Jürgen,

auch von mir ein herzliches Willkommen! :D Ich hatte ja damals die Idee zum Umbau, die ich dann auch dank Deiner perfekten Anleitung umsetzen konnte.

Nochmal meinen herzlichsten Dank dafür! Der T2 (er steht mittlerweile bei meiner Freundin) läuft auch bei mir perfekt und umweltfreundlich ohne Standby-Strom zu verbrauchen. Das war ja ursprünglich mein Anliegen.
Zwischendurch war er mal wegen Umzug (bin jetzt auch in HH) für mehr als 7 Monate nicht am Netz. Die Sender hat er aber nicht verloren. Super!

Hinzufügen möchte ich noch eine Bezugsquelle für die stehende Version des GoldCaps, ich hatte ihn damals bei DigiKey gekauft. PartNumber: P6975-ND

Panasonic SG Type Gold Cap


Eine Bezugsquelle in Deutschland, ohne Mindestbestelllwert, hab ich leider nicht gefunden, aber da ich noch mehr bei DigiKey bestellen mußte war es für mich kein Problem.

Vielleicht sind andere fündiger und lassen es uns wissen.

Bild


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BeitragVerfasst: 26.11.2009, 18:03 
Vielen Dank für die freundliche Aufnahme im Forum!

Ich habe auch noch mal nachgeschaut, wo Goldcaps in der stehenden Ausführung zu haben sind. Derzeit hat RS Components sehr attraktive Lieferbedingungen: Bei Onlinebestellungen versandkostenfrei, anscheinend ohne jeden Mindestbestellwert. Dafür sind die Komponentenpreise eher hoch, aber für Kleinstmengen oder Einzelstücke stimmt die Bilanz.

Die Typennummer von Panasonic ist die gleiche, die auch Vinylfan gefunden hat: EECS5R5V105 (Goldcap mit 1F, 5.5V, stehend). Bestellnummer bei RS ist 339-6837:
RS Components

Disclaimer: Ich habe vor längerer Zeit mal erfolgreich bei RS Components bestellt (damals noch mit Versandkosten) und ansonsten keine Beziehung zu dieser Firma!

Gruß,
Jürgen


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BeitragVerfasst: 26.11.2009, 23:42 
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Ah, sehr schön, dass die den jetzt auch im Programm haben. Damals hatten die den sicher nicht. RS ist immer der erste, wo ich nach Ersatzteilen schaue.

Ja, stimmt. Bei Onlinebestellung immer Versandkostenfrei ohne Mindestbestellwert! :D

Die Komponenten sind etwas teurer, dafür wird aber auch wirklich Qualität und Originalware geliefert und z.B. keine gefälschten Transistoren, die man anderswo untergejubelt kriegt.

:roll:


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BeitragVerfasst: 27.02.2011, 11:36 
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So - jetzt habe ich meinen T2 auch umgebaut. Nebenbei noch einige Elkos getauscht - halt die, die ich noch schnell im Rahmen meiner Bestellung für den A1 bei Digikey mitbestellt habe. Der Goldcap - wie er im Link von Vinylfan drin ist - war aber mit dabei und den 390 Ohm-Widerstand habe ich mir von Conrad besorgt.

Folgende Ergänzung von mir: Der Schritt 2 von Jürgens Schilderung kann etwas einfacher ausfallen. Die Fotos zeigen es auch eigentlich so: das Runterbauen von C405 und C406 sowie vom Elko C412 kann man sich sparen. Den (braunen) C405 biegt man leicht nach links - schon passt der Goldcap auch so. C406 und C412 sind zumindest bei meinem gar nicht im Weg gewesen. Und R485 war auch bereits bei mir drin - musste nur ausgetauscht werden. Dann die orange Versorgungsleitung wie von Jürgen geschildert umlegen – fertig!

Oh, vielleicht noch eine kleine Hilfestellung für die, die wie ich noch keinen Goldcap in der Hand hatten: die Pfeile zeigen auf die Minus-Seite und der Pin des Plus-Pols ist wie bei Elkos auch ein kleines Stück länger. Also polungsrichtig wie ein Elko einbauen!

Bild


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BeitragVerfasst: 27.02.2011, 16:58 
Hallo Rudikar,

danke für Deinen Hinweis - war vielleicht ganz gut, den vereinfachten Umbau mit einem Goldcap in stehender Bauform noch einmal zu betonen. Ich hatte das nur im "Vorwort" zu meiner Beschreibung erwähnt:

juergen hat geschrieben:
Abweichend von meiner damaligen Beschreibung würde ich heute empfehlen, nach einem GoldCap in stehender Bauform zu suchen (auch wenn diese etwas schwieriger erhätlich ist). Dann kann der GoldCap ohne weitere Umräumarbeiten direkt gegen den Elko ausgetauscht werden -- wie auch in Ulis Bild zu sehen.


aber die eigentliche Beschreibung nicht aktualisiert. So übersieht man die Anmerkung sicherlich leicht.

Norbert - die Editier-Frist für die Beschreibung ist ja jetzt ein gutes Jahr lang abgelaufen. ;-) Könntest Du vielleicht direkt an der Stelle, die das Umräumen das Komponenten auf die Unterseite beschreibt, einen Hinweis einfügen, dass das auch einfacher geht? Zu bekommen ist der stehende Goldcap ja inzwischen recht unproblematisch.

Herzlichen Gruß,
Jürgen


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BeitragVerfasst: 15.04.2011, 20:13 
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Hallo,

zum Goldcapumbau hätte ich noch drei Fragen:

- Gehe ich richtig in der Annahme, dass wenn ein 0,47F Goldcap für drei Jahre reicht, ein 0,33F Goldcap (z.B. dieser) ca. 2,1 Jahre reicht? Und somit ausreicht.


- Es dauert mit dem Originalen R485 à 1kOhm (wenn er drin ist) drei Stunden bis der Goldcap geladen ist. Bzw 1 Stunde beim 0,33F Goldcap.

- Steigt das Risiko, dass der "Slimline"-typische Rifa-Knallfrosch Ärger macht mit laufender Standby-Zeit? Oder kommt er nur ins Spiel wenn man den T2 einschaltet?

Viele Grüße
PeerTeer

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BeitragVerfasst: 15.04.2011, 21:01 
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Hi Pierre,

ich denke, bevor Du hier einen Knallfrosch hast gehen mindestens 20 Jahre dahin.
Ich frage mich nur, warum Du nicht den 1 Farad Typen genommen hast!?

Also, im stromlosen Zustand wird er nicht hochgehen, wie auch, er entladet sich ja nur... und das auch nur ganz langsam.

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 16.04.2011, 09:04 
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Hallo Uli,

Ok! Danke, überzeugt. Da es sowieso nicht eilt, habe ich bei RS bestellt. Leider wurde dann eine größere Bestellung draus. Machen wir fifty/fifty?

Ist der Knallfrosch auch im Standby stromlos? Ich habe zwar einen Stromlaufplan. Aber die Interpretaion des selben...


Viele Grüße
PeerTeer

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BeitragVerfasst: 16.04.2011, 10:31 
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Hi Pierre,

m.E. sitzen im T2 keine Knallfrösche, nur in den Atelier- Plattenspielern.

Aber ich kann Dich beruhigen, er geht nur in Betrieb hoch... nicht wenn er stromlos ist.
Irgendwie verstehe ich aber Deine Frage nicht !

Gruß... Uli


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BeitragVerfasst: 17.04.2011, 22:24 
peerteer hat geschrieben:
zum Goldcapumbau hätte ich noch drei Fragen:

- Gehe ich richtig in der Annahme, dass wenn ein 0,47F Goldcap für drei Jahre reicht, ein 0,33F Goldcap (z.B. dieser) ca. 2,1 Jahre reicht? Und somit ausreicht.

- Es dauert mit dem Originalen R485 à 1kOhm (wenn er drin ist) drei Stunden bis der Goldcap geladen ist. Bzw 1 Stunde beim 0,33F Goldcap.

- Steigt das Risiko, dass der "Slimline"-typische Rifa-Knallfrosch Ärger macht mit laufender Standby-Zeit? Oder kommt er nur ins Spiel wenn man den T2 einschaltet?

Hallo PeerTeer,

wenn ich den Thread richtig mitgelesen habe, sind Deine Fragen noch nicht ausdrücklich beantwortet; deshalb gebe ich auch noch mal meinen Senf dazu:

Bezüglich der Puffer- und Aufladezeiten der verschiedenen Goldcaps liegst Du im Prinzip richtig. Die Pufferzeiten dürften allerdings idealisiert sein - sie sind ja hochgerechnet von der Pufferzeit des original bestückten 1000 µF Kondensators, die von Braun mit 48h angegeben wurde. Durch Leckströme im Goldcap könnte die reale Zeit ein gutes Stück niedriger liegen. Wirklich ausgetestet habe ich die reale Pufferzeit noch nie - so lange mag ich nicht auf meine Atelier-Anlage verzichten. :wink:

Wenn Du Deinen T2 regelmäßig (monatlich oder häufiger) benutzt, sollte der 0,33F Goldcap locker ausreichen, und dann auch mit dem serienmäßigen 1kOhm Vorwiderstand in einer praktikablen Zeit wieder aufgeladen sein.

Der Entstörkondensator (C821 in meinem T2-Schaltplan) ist auch nach dem Standby-Umbau immer am Netz. Tatsächlich sieht er gerade im Standby-Zustand die Netzspannung; im eingeschalteten Zustand ist er ja durch den Netzschalter kurzgeschlossen. Ob der im T2 bestückte Kondensatortyp zum Knallen neigt, weiß ich nicht; ich habe das bisher nur von älteren Braun Hifi-Baureihen und von einigen Plattenspielern der Atelier-Reihe gelesen. Auf jeden Fall ändert sich die Belastung des C821 durch den Standby-Umbau nicht: Er ist auch vor dem Umbau, im original Standby-Modus (Trafo bleibt primärseitig am Netz, nur Steckdosen und Trafo-Sekundärwicklung wird abgeschaltet), während der Standby-Zeiten stets unter Spannung.

Viel Erfolg beim Umbau!
Jürgen


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BeitragVerfasst: 17.04.2011, 23:24 
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juergen hat geschrieben:
Wirklich ausgetestet habe ich die reale Pufferzeit noch nie - so lange mag ich nicht auf meine Atelier-Anlage verzichten. :wink:

Viel Erfolg beim Umbau!
Jürgen


Dazu kann ich sagen, dass ich meinen T2, der nach Jürgens Anleitung mit dem 1F Elko bestückt ist, schonmal über 8 Monate vom Netz getrennt hatte.

Die Sender hat er behalten! :D

Ich finde den Umbau einfach genial.

:beerchug:

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BeitragVerfasst: 18.04.2011, 07:33 
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Vielen Dank!

Den Umbau von Standby auf aus habe ich gemacht. Das geht sehr schnell und einfach.

Der Goldcap ist noch nicht da. Aber ich habe die Stelle identifiziert, die seine neue Heimat wird.

@Juergen: Vielen Dank!

Ich glaube beim Blick ins Gerät in der Nähe des Schalters einen blauen Varistor gesehen zu haben. Keinen Rifa-Papier-Knaller. Evtl. ist letzterer im T2 gar nicht verwendet worden.

Viele Grüße
PeerTeer

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