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 Betreff des Beitrags: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 21.07.2017, 13:20 
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Neuling
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Hallo Zusammen,

durch Zufall ist mir vor Jahren ein Atelier R2 in die Hände gefallen.
Jetzt hab ich das Teil mal hervorgekramt und möchte es gerne wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzen.

Ausgangszustand ist folgender:
Gerät lässt sich einschalten, das Lautsprecherrelais klackt (ich nehme zumindest an, dass es das Lautsprecherrelais ist? Es klackt zumindest hörbar ein paar Sekunden nachdem der Netzschalter betätigt wurde), die Eingänge lassen sich umstellen, aber das Gerät bleibt absolut stumm.

Nachdem ich ein wenig hier im Forum und in den weiten des Internets gestöbert habe, scheint das Netzteil ein verdächtiger Kandidat zu sein.
Gemessen habe ich folgendes:

Dateianhang:
FullSizeRender 38.jpg

D311, D313 und D314 scheinen normal zu arbeiten, D312 hingegen spuckt nur 32V= aus (gehe ich richtig in der Annahme, dass dort ungefährt das doppelte zu messen sein müsste, also irgendwas um die 65V= ?).
Die angebenden Spannung im Bereich der Transistoren passen vorne und hinten nicht...

Die Widerstände R317 (soll 1kΩ, ist 465Ω) und R315 (soll 39Ω, ist 28Ω) habe ich schon als defekt ausgemacht.
Reicht da 1/4 Watt als Ersatz? Hab im Serviceheft nirgends was zu den Leistungen der Widerstände gefunden.
Zu R315: Dort ist ein Ausrufezeichen. Ich hab mehrfach etwas von "schwerentflammbaren Widerständen" gelesen. Was nehme ich da für Widerstände als Ersatz? Müssen das spezielle sein?

Ansonsten scheint es um T301 mal recht warm geworden zu sein:

Dateianhang:
IMG_2889.JPG

Dateianhang:
FullSizeRender 37.jpg

Ich hab T301 mal ausgelötet und gemessen. Alle Möglichkeiten einen Widerstand zu messen ergeben unendlich. Gehe ich recht in der Annahme, dass T301 defekt ist?

Da ich sowieso Teile bestellen muss, stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoll ist, noch weitere Teile zu ersetzen!?
Soweit ich gelesen habe, macht es Sinn C325, C326, C327, C328, C329 und C330 zu erneuern. Würde ich dann direkt mitbestellen.
C315 und C316 auch erneuern?
D312 würde ich auf jeden ersetzen. Macht es Sinn die anderen drei Gleichrichter auch zu ersetzen?
Sonst noch irgendwas was, was man ersetzen könnte, wenn man sowieso schon dabei ist?

Schon mal vielen Dank im voraus! :)
Viele Grüße,
Christopher


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 21.07.2017, 13:24 
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chris93 hat geschrieben:
Macht es Sinn die anderen drei Gleichrichter auch zu ersetzen?
Sonst noch irgendwas was, was man ersetzen könnte, wenn man sowieso schon dabei ist?
Hallo!
Ja, nicht nur die 3, alle Gleichrichter und alle dicken Sieb-Elkos!
Gruß, Uli


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 21.07.2017, 14:37 
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Neuling
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Hallo Uli,

musste auch grade feststellen, dass einer Gleichrichter schon aufgeplatzt ist (ist auch besagter D312, der zu wenig Spannung liefert):
Dateianhang:
IMG_2895.JPG

Ist mir vorher gar nicht aufgefallen... der sitzt so bescheiden unter nem Steg, dass man den von oben nicht sieht.

Für den großen Gleichrichter habe ich Ersatz gefunden, gibt es bei Conrad.
Die drei kleineren haben die Bezeichnung "WO 2". Dazu finde ich kaum etwas im Netz. Welche Leistungsdaten sollte da der Ersatzgleichrichter mindestens haben?


Viele Grüsse,
Christopher


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 21.07.2017, 17:23 
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Hallo Christopher,

willkommen im Forum,

versuche folgenden Link viewtopic.php?f=3&t=510,
dass sind zusammen mit den Gleichrichtern, 4 Stück beim R2 die häufigsten Ursachen.

W ist die Kennzeichnung des Gleichrichters und 02 steht für 200 Volt.
Schau bei Ebay nach Gleichrichter W02

Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 23.07.2017, 13:42 
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Neuling
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Hallo Christian,

bei eBay habe ich geschaut, allerdings sind sämtliche Angebote aus dem Ausland. Theoretisch könnte ich doch auch jeden anderen Gleichrichter nehmen, der mindestens 200Volt und 1,5A liefert, oder? Also beispielsweise diesen hier:
https://www.reichelt.de/Gleichrichter/B ... ARCH=%252A

Wie ich dem anderen Thread entnehmen kann, reicht für R315 also ein 2W Metalloxid Widerstand?


Viele Grüße,
Christopher


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 23.07.2017, 14:25 
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Hallo Christopher,

ja, zu der R315-Frage: Du kannst einen 2W-Metalloxid-Widerstand nehmen. Nur eben keinen 0,5/0,6 Watt Widerstand. Den baust Du dann mit etwa 1 cm Abstand von der Platine erhöht ein - denn der wird eben ziemlich heiß. R315 ist fast immer hin!

Zum Gleichrichter schreibe ich noch was - allerdings plage ich mich da selbst mit einer gewissen Frage rum, die dann vielleicht hier noch jemand anders klarstellen kann. Diese Frage hat etwas mit der Größe des maximal zulässigem Ladekondensator bei D313 zu tun. Für D312 und D314 aber kannst Du auf jeden Fall einen Gleichrichter B80R z.B. von Diotec nehmen - erhältlich z.B. bei Völkner. Hier sind die im R2 anzutreffenden Spannungen und Ladekondensatoren (je 1000µF) innerhalb der von Diotec für diesen Gleichrichtertyp empfohlenen Werte. Nur bei D313... ist es möglicherweise etwas anders. Dort sind die beiden Ladekondensatoren je 2200 µF außerhalb und deshalb quäle ich mich dort selbst gerade mit dem richtigen Typen. Dazu (aus dem Garten) gleich mehr.
Der Typ B80R reicht bei D312 und D314 spannungsmäßig locker aus: er steht ja für 80 V Effektivwert Wechselspannung. Das reicht, wie Du siehst sogar prinzipiell für den D313 und Deinen dort gemessenen 60 V. Man braucht keinen 200 V-Typen oder darüber, das benötigen die Schaltungen gar nicht in diesem Fall. Der W02-Typ war wohl halt immer verbaut. Der B80R hat sogar einen Nennstrom von 2 A statt 1,5 A des W02.

Noch zu Deinen Fragen oben: Du kannst bei einem Transistor keinen Widerstand messen. Höchstens insofern, dass wenn Du gar keinen misst, der PN-Übergang zerstört ist. Eigentlich musst Du mit dem Multimeter auf Diodenmessung gehen - und dann immer einen PN-Übergang nach dem anderen messen, natürlich in richtiger Richtung, abhängig von NPN oder PNP-Typ. Dann sollte sich die übliche Dioden-Schwellenspannung von so etwa 0,5 - 0,6 Volt einstellen. Ist das so, ist der betreffende Pfad in Ordnung. Das geht teilweise aber nur im ausgebauten Zustand, durchaus aber je nach Einbauort im eingebauten.

Weiterhin reinige bitte im Netzteil alles braune Fett mit Spiritus weg. Dann prüfe sehr sorgfältig mit Lupe die Lötstellen. Alles, was nicht geheuer aussieht oder den typischen "Kranz" hat: nachlöten!

Dein eigentliches Problem, neben dem defekten Gleichrichter (wenn es das nicht schon war), müsste ich überhaupt erst nachvollziehen, habe ich noch nicht.

Grüße - Rüdiger


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BeitragVerfasst: 23.07.2017, 15:36 
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So, nun zum Ersatztyp für den D313 und den dahinter ja verbauten Ladekondensatoren 2200 µF:
Hier quäle ich mich seit einiger Zeit selbst etwas mit der Therorie. (Habe ein R2 mit defektem D313) Wobei mir diese Theorie prinzipiell klar ist: der Ladekondensator kann für einen Gleichrichtertyp nicht unendlich groß werden, weil sonst die Flanke zum Laden immer kürzer und damit der Strom durch den Gleichrichter (und Trafo) immer größer würde. Aber - was wollen mir denn z.B. die beiden folgenden Typen/Datenblätter wirklich sagen:

Einmal Visahy B80C1500 und einmal Diotec B80R. Wie man sieht, könnte man angeblich beim Vishay B80C bis zu einem Elko von 2500 µF gehen (was passen würde) - beim B80R von Diotec nur bis 1500 µF (was nicht gehen würde). Aber - so richtig die Wahrheit ist das nicht, oder? Mit der blöden Bessungs"formel": 1 mA (Gleichrichter-Nennstrom) je 1 µF Lade-Elko komme ich schon gar nicht weiter. Wie machen denn das die anderen hier im Forum beim Gleichrichter-Wechsel? Ich gebe zu, dass ich mir bisher nie richtig Zeit genommen habe, das mal richtig von der Theorie und Bemessung her rund zu machen. Aber für eine korrekte Berechnung fehlen mir doch auch einige angesetzte Werte in den Braun-Schaltungen? Woher wüsste ich z.B. die angesetzte/tolerierte Brummspannung?

Gruß - Rüdiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 23.07.2017, 17:20 
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Neuling
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Hallo Rüdiger,

alles klar, dann werde für R315 einen 2W Metalloxid Widerstand bestellen.
Wie schaut das mit R317 aus? Reicht da 1/4W? Weil alles andere müsste ich bestellen.

T305 werde ich noch mal durchmessen, ist ja sowieso schon ausgebaut.

Klar, Reinigung der Platine und prüfen der Lötstellen ist selbstverständlich!


Viele Grüße,
Christopher


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 23.07.2017, 20:06 
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R317 ist ein "ganz normaler". Das muss auch kein Metall-Oxidschicht-Widerstand sein.
Ich würde einen reinen Metallschicht-Widerstand nehmen. Kohleschicht lasse ich normalerweise weg, aber wenn Du nur einen solchen hast... wird es auch egal sein.

Adieu für heute - Rüdiger

P.S. Die Elkos hinter dem defekten Gleichrichter unbedingt mit erneuern. (Eine Liste von mir findest Du hier im Forum.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 24.07.2017, 14:30 
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Hallo Christopher,

hier der Link zur Elkoliste.
viewtopic.php?f=38&t=2253

wenn du möchtest, kannst du für R315 statt des 2 Watt Metalloxidschicht Widerstandes gleich eine Keramik Widerstand einlöten, dann ist Ruhe.

Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 25.07.2017, 10:46 
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Neuling
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Hallo, ihr beiden!

Klar, die Elkos nach dem defekten Gleichrichter werden erneuert, die nach den anderen Gleichrichtern ebenfalls.
Kohleschicht Widerstände hab ich gar nicht erst hier, nur Metallfilm. :)

Also besser so einen hier für R315 verwenden?
https://www.reichelt.de/2-Watt-axial/2W ... ARCH=%252A


Viele Grüße,
Christopher


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 25.07.2017, 11:26 
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Hallo Christopher,

den kannst du nehmen.
Löte ihn aber mit reichlich Abstand ein.

Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 25.07.2017, 11:39 
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Neuling
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Alles klar, dann bestelle ich nachher mal den ganzen Krams!


Viele Grüsse,
Christopher


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 27.07.2017, 15:53 
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Neuling
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Sodele, die Gleichrichter, sowie sämtliche Elkes drumherum und drei Widerstände sind nun ersetzt:

Dateianhang:
FullSizeRender 37 Kopie.jpg


Allerdings bleibt das schöne Stück immer noch stumm... :(
Die Spannungen hinter den Gleichrichtern passen nun, alle anderen stimmen vorne und hinten nicht:

Dateianhang:
IMG_3035.JPG


T301 habe ich wieder eingelötet, mit dem Diodenprüfer hat er circa 580mV Durchlasspannung angezeigt, musste also ok sein.
Was mir aufgefallen ist: T301 wird nach kurzer Zeit ziemlich heiß (kann man nicht mehr anfassen), ist das normal?

Sonst noch Vorschläge, was hier im Argen liegen könnte?


Viele Grüße,
Christopher


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 27.07.2017, 18:29 
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Hallo Christopher,

bin leider kein Held im Schaltplan lesen, da muss dir jemand mit mehr Erfahrung helfen. :roll:

Grüße
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 07.10.2017, 20:33 
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Neuling
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Halli Hallo Christopher!
Vielleicht hast du die Probleme ja mittlerweile im Griff....
Seit Juli ist ja nichts mehr in dem Thread passiert...

Wegen deiner zu hohen Spannungen..
Hast du den Trafoeingang schon auf 240V umgelötet?
Bei allen älteren Braun-Geräten die das, wie auch der R2, anbieten sollte das gemacht werden.
Dadurch sinken die Sekundärspannungen um ca. 15-20V ab.
Ergo sinken auch auch die Verlustleistungen der Gleichrichter und Transistoren im Netzteil.
Sie müssen dann weniger Eingangsspannung verheizen.

Bei R1,A1,A2 sorgte das stets für ein Absinken der Spannungen auf ungefähr die im Schaltplan genannten Spannungen.
( so das Netzteil nicht eh schon in Mitleidenschaft gezogen wurde )
Bei allen reparierten R1ern habe ich dann alle Elkos im Netzteil getauscht. Die kochen sich ja trocken.
Auch sehr beliebte Fehlerquellen... Wird beim R2 nicht anders sein.
Aber das hast du ja wohl schon gemacht.
Und den von dir fotografierten Transistor nebst Kühlkörper habe ich bei den R1ern nach hinten ins Gehäuse verlegt.
Die Hitze staut sich dann nicht mehr unter den Stegen,Kabeln und zwischen den Elkos.

Des weiteren fällt mir zumindest in dem +- 16,5V Zweig eine Zehnerdiode auf. D316. Wenn diese tot ist
stimmt die Ansteuerung der umliegenden Transistoren nicht mehr.
In den anderen Netzteilzweigen sind auch Dioden in der Nähe der Basen der Transistoren. Deren Schaltzeichen
sind zwar im Plan normale Dioden, aber die Bezeichnungen sind ungewöhnlich..
Nicht das dies auch Zehner sind die alle platt sind.... das würde für mich die zu hohen Ausgangsspannungen der Netzteilzweige erklären.
Bei einem R1 hatte ich mal dieses Problem.
Gruß, Uwe


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 23.10.2017, 12:18 
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Neuling
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Hallo Uwe,

leider habe ich die Probleme noch nicht in den Griff bekommen. Allerdings ist seit Juli nicht nur im Thread nichts passiert... der R2 steht seit dem auch wieder im Regal.

Der Trafoeingang wurde noch nicht umgelötet. Hatte ich im Schaltplan aber auch irgendwie übersehen, dass das überhaupt geht. Wird natürlich als erstes gemacht!
Genau, Elkos sind schon alle getauscht (ebenso wie die Gleichrichter).
Sollten nach dem Umlöten des Trafoeingangs die Spannungen nicht passen (was ich befürchte), werde ich mir mal die Dioden genauer anschauen, beziehungsweise selbige durchmessen.

Allerdings werden bis dahin ein paar Tage vergehen, andere Dinge gehen grade vor.
Aber sobald es was neues gibt, gibt es auf jeden Fall eine Rückmeldung meinerseits!


Viele Grüße und schon mal vielen Dank an dieser Stelle!
Christopher


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 Betreff des Beitrags: Re: Atelier R2 bleibt stumm
BeitragVerfasst: 23.10.2017, 15:35 
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Es ist ja nicht so, dass es hier keine Hilfestellung in Bezug auf R2 gäbe.

Überall wird geschrieben, dass bevorzugt ALLE Gleichrichter und Siebelkos gewechselt werden sollten.
Dann sollte das Gerät nachgelötet werden. Besonders an den schweren Bauteilen (Spannungsregler auf Kühlkörper z.B.) sollte man nachlöten. Es bleibt natürlich Dir überlassen, wie Du bei Deinem Gerät vorgehst.
Es kommt mir aber in der Logik der Postings so vor, dass Du ziemlich rumstocherst und evtl. den Phonovorverstärker noch vorher anfasst.(Achtung Ironie)
Natürlich sollten die Geräte auf 240V umgelötet werden, wenn möglich.
Zuerst aber sollte man sich darauf konzentrieren, dass das Gerät überhaupt erst mal wieder läuft.


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