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 Betreff des Beitrags: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 01.01.2018, 13:19 
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Liebe Braunianer,

wie in meiner Vorstellung schon mal angekündigt anbei eine erste kurze Bestandsaufnahme des kürzlich von mir erstandenen Braun A1. Wie nicht anders zu erwarten kam eine mäßig verpackte Nikotinleiche bei mir an. Der intensive Geruch konnte nur mit Backofenspray beseitigt werden. Ich bin dabei vorsichtig zu Werke gegangen um den Trafo auszusparen. Dann wurde mit Fön getrocknet und jetzt habe ich ihn auch mal ein paar Tage auslüften lassen. Jetzt riecht er wieder richtig Frühlingshaft. :)

Durch den mäßigen Versand wurde das ansich intakte 2te Seitenteil auch noch beschädigt (gebrochen). Die Front hält die Klappe nicht mehr. Der grüne Einschaltknopf fehlt. Der hatte definitiv mal einen Sturz zu überstehen. Mit ein wenig dengel hab ich das aber auch wieder ganz gut ausrichten können.

Nichtsdestotrotz wollte ich mich an einen Recap des A1 machen und habe bei der Demontage des Tasterboards gleich auch noch selber einen Taster geschrottet. Die Schrauben waren mit Sicherungslack befestigt und ich bin beim lösen einer Schraube so blöd abgerutscht...naja, das Ergebnis sieht man. Nicht gerade die besten Vorraussetzungen für eine erfolgreiche instandsetzung. So der eine oder andere ein brauchbares Ersatzteil beisteuern kann, bin ich für jede Info dankbar. Sollte er nicht mehr komplett zu bekommen sein bleibt es ein gutes Stück Übung für evtl. einen weiteren Kandidaten.

Der A1 wird ja hier im Forum nicht gerade mit Lob überschüttet. Zum Glück. Dadurch sind die Preise auch nicht so abgehoben. Das obwohl er, bis auf ein paar weniger Watt (...die meine Wrkungsgradstarken Canton ct90 eh nicht benötigen), eigentlich doch schon alle guten Anlagen des A2 besitzt. Ich kann mir das nur so erklären das niemand die Zeit in eine gründliche Revision investieren will. So will ich nun meine Freizeit etwas dem A1 widmen und sehen ob das wirklich ein schlechter Verstärker ist oder nicht.
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VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 01.01.2018, 13:55 
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Man darf sich hinsichtlich des Zustandes dieser Geräte aus Zeit Anfang der 80er keinen Illusionen hingeben. Ich hatte den Vk ja nach evtl. Instandsetzungsarbeiten gefragt. Er hatte sich als "Spezialist" geoutet und konnte an der Kondensatorfront keinerlei Handlungsbedarf erkennen. Der läuft sowas von gut. Naja, man lernt sowas mittlerweile einzuordnen.

Gleich der erste kleine 0,47er Elko ergab, wie nicht anders zu erwarten, natürlich "keinen" Handlungsbedarf... :wink:

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VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 01.01.2018, 14:27 
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Hi Martin,
vielleicht ist der A1 nicht sooo gut gelitten, weil es ja besseres gibt...
"schlecht" ist er damit immer noch nicht.
Auch Marcel hat sich tiefer mit einem Exemplar befasst, hier z.B.
viewtopic.php?f=3&t=10171
Also viel Erfolg bei Deinen Bemühungen!
Gruß, Gereon

edit: Hab den Thread mal in die richtige Rubrik verfrachtet...

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...meistens ist es was Mechanisches...
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geht es kaputt, hätte es eh gewechselt werden müssen... :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 01.01.2018, 14:54 
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o.k. also doch zu Atelier. :)

Ich sehe Marcel hat die auf dem Tasterboard befindlichen roten 0,47 µF gegen 0,22µF Folien Wimas getauscht. Ich habe die Schaltung so belassen und 0,47µF Folien Wimas genommen. Unabhängig davon kann man erkennen das diese Elkos extrem klangbildend sind.

Wie muss sich erst ein A1 anhören der mit trockenen Elkos in die Kette gehängt wird? (..Bei mir waren übrigens beide roten 0,47er trocken.) Ich vermute ziemlich schrottig! Die A2 sind einfach z. T. noch ein Stück jünger.

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 01.01.2018, 15:50 
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So, für heute soll das genügen.

Die Elkos sind getauscht. Das Eigentor mit dem Schalter (display sens.) habe ich mir selber geschossen. Da bleibt nur einen aktuellen ALPS Taster passend zu bekommen.

Kennt jemand diesen 8 füssigen Chip bzw. dessen Funktion der unten auf der Platine sitzt? Ist das ein OP AMP? WEnn ja, gibt es da heutzutage was besseres? Dann würd ich den tauschen und sockeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 01.01.2018, 17:05 
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hi,
aktuelle ALPS-Taster passen wohl mechanisch nicht - daher hat Pierre hier einen Umbau gepostet:
viewtopic.php?t=7885
Wenn Dir das zuviel Aufwand ist - schließlich müsstest Du dann alle Schalter tauschen - kannst Du erst einmal den funktionierenden Taster an der Position "display sens." aus- und bei "tone defeat" einlöten (den braucht man vielleicht öfter...)
Ich würde versuchen, den defekten Schalter zu kleben.
Gruß, Gereon

P.S. Ups, ist ja der "display sens."-Taster...

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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 01.01.2018, 18:44 
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Naja, vielleicht tut sich ja mal das eine oder andere Original Ersatzteil auf. Oder aber dieser hier muss sein dasein weiterhin als Ersatzteilträger fristen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 03.01.2018, 07:58 
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Hat eigentlich schon mal jemand die beiden seitlichen Scharniere der Frontklappe in der Frontvrkleidung Frontverkleidung wieder eingeklebt? Wenn ja, welcher Kleber wurde da verwendet? Gibt es einen Trick wie diese Scharniere korrekt auszurichten sind?

Was diese Taster anbetrifft glaube ich nicht das man die zerstörungsfrei auf bekommt. Entweder baut man die Leiste komplett auf neue ALPS Taster um oder man lässt es so wie es ist. Just my two Cents..

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 03.01.2018, 09:27 
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Ich habe mir das so überlegt. Nachdem das von vorne betrachtet linke Scharnier innen an der Manschette des Einschaltknopfes anliegt, werde ich zunächst dieses sauber ausrichten und einkleben. Wenn das hält die Klappe einsetzen und danach das rechte Scharnier ausrichten und einkleben.

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 03.01.2018, 10:55 
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leserpost hat geschrieben:
Naja, vielleicht tut sich ja mal das eine oder andere Original Ersatzteil auf. Oder aber dieser hier muss sein dasein weiterhin als Ersatzteilträger fristen....

Hast eine PN - hab beim Aufräumen passendes gefunden.
Gruß, Gereon

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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 04.01.2018, 18:51 
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Kurze Anmerkung:

Entgegen der hier veröffentlichten A1 Elkobestückungsliste war mein A1 mit der Nummer 22635 auf der Klangsteller Leiterplatte an der Position 903a/b nicht mit 10µF/35V sondern 4,7µF/50V bestückt!

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 07.01.2018, 14:07 
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So hier mal die Phono Sektion des A1.

Dateianhang:
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Dateianhang:
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Dateianhang:
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VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 08:08 
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A1 Siebelkos wurde ja schon diskutiert. Ich hätte zwei Paar neue zur Auswahl. Die 15'er wären in der Originalgröße aber nur 50V. Welche würdet ihr nehmen?

Dateianhang:
K1024_RIMG0392.JPG


VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 09:10 
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Neuling
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Hallo Martin,

ich würd die 63V nehmen, hab in meinem gerade die Mundorf Mlytics verbaut, ganz großes Kino!
Zu dem C903a/b, war bei meinem genau so, laut Schaltplan sollten hier 15µF/35V sein, werde aber auf 4,7µF/50V zurück wechseln, sehr Basslastig in meinem Setup mit dem 10µF(liegt es wirklich an dem???).

Gruss
/torsten

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Francis Picabia
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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 20:00 
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Die 63V sind 35x52mm groß. Ich hoffe das ich nach oben die 2mm Luft vorhanden sind. Die Breite könnte gerade so gehen. Ich habe die meinen bei Reichelt erstanden. Die Mundorf waren mir dann doch etwas zu teuer. Immerhin liegen die beim 6fachen Preis. Vielleicht sind die allerdings nicht ganz so hoch.

Hier nochmal vorher/nachher der Klangsteuerung. Der Ein/Aus Taster habe ich zwischezeitlich aus einem Schlacht T1 rekrutiert.

Dateianhang:
K1024_RIMG0367.JPG


Dateianhang:
K1024_RIMG0386.JPG


Auch Seitenteile und die Blende hinten konnte ich entnehmen. Gut, steht dann hinten T1 dran. Was solls. Vorne links ist er allerdings etwas angestoßen. Nicht ganz so optimal. Vielleicht finde ich ja irgendwann mal eine schöne Frontblende.

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 12.01.2018, 07:19 
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Der warme, leicht basslastige Auftritt scheint ja gerade die Besonderheit der Sanken Endstufe im A1/R1 zu sein.

search.php?author_id=3612&sr=posts

Gefühlt hat zwar m.E. die ganze Atelier Baureihe diese Auslegung. Ganz besonders eben aber die erste Baureihe. Da diese trotz dieser Unzulänglichkeiten letztlich den Erfolg der Baureihe begründet hat scheint es den Leuten damals wie heute gefallen zu haben. Das war auch der Grund weshalb ich mich zunächst mehr für den A1 als für den A2 interessiert habe.

P.S. Was die Elkobestückung anbetrifft so sind teilweise hellblaue nichicons verbaut. Diese sind wie z.B. auch Elna von hoher Qualität und könnten m.E. auch drinnen bleiben. Von den i.d.R. 1µ/50V war bisher zumindest noch kein tauber dabei. Da ich bis 4.7µF gegen MKS2 Wima tausche kommen die aber trotzdem raus.

Die anderen schwarzen sind soweit ersichtlich von Nippon Chemi-Con und von deutlich schlechter Qualität. Auch die anderen verwendeten Elkofarben machen den Eindruck nicht besser. Es ist darauf kein Hersteller vermerkt. Ich nehme aber an das es alles andere Qualitäten/Spezifikationen von Nippon Chemi-Con sind. Ein Tausch ist hier m. E. anzuraten

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 12.01.2018, 15:40 
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Neuling
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Hallo Martin,

leicht Basslastig wäre ja ok, aber das ist brutal, kann vielleicht an den Breitbandhörnern liegen die ich zum Testen genommen habe ...
In meinem waren nur die schwarzen Elkos drin, bis auf die bunten im Klangregelteil. Hab alle mit Panasonic, Nichicon, Wima und Mundorf ersetzt.

Gruss
/torsten

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Francis Picabia
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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 13.01.2018, 05:37 
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Gut, ich habe jetzt den meinigen noch nicht angehört und kann leider noh nichts aus eigener Erfahrung berichten. Momentan spielt bei mir ein MF Caruso mit dem T2 und C3. Lautsprecher sind Canton ct90. In dem Setup werde ich dann den A1testen. Sofern mir jedenfalls die Revision gelingt. Ob der A1 dann bleibt wird man sehen.

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 14.01.2018, 21:50 
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Soweit spielt mein A1 schon mal wieder. Konnte zwischenzeitlich auch etwas mit Kopfhörer testen. Also zuviel Bass liegt vielleicht daran das die Linear taste nicht gedrückt ist? Die Loudnessfunktion ist schon eher was mit viel Wumms untenrum ala Grundig und ist somit vielleicht nicht jedermanns Sache...

Ansonsten kann ich nicht feststellen das irgendwas Basslastig ist.

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 15.01.2018, 07:29 
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Die Potis laufen leider alle nicht mehr ganz so geräuschlos. Sollte man sprayen oder kann man die tauschen?

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 15.01.2018, 08:27 
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Ein wenig Tuner600 hat schon geholfen!

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 18.01.2018, 08:24 
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Spielt schon wieder recht ordentlich der Knabe. Klanglich habe ich am A1 nichts auszusetzen. Wie schon geschrieben sind meine Canton ct90 anspruchlos im Bezug auf Endstufenleistung. Auch MC benötige ich nicht so das für mich in Anbetracht der Preise des Braun A2 der A1 die bessere Wahl zu sein schien. Mit Filtern, Monoschalter, 2 Phonoeingängen und auftrennbarer Endstufe ist der A1 übrigens ein recht vielseitiger Verstärker. Sehr wertig gebaut. Der obenauf stehende Dual 1229 wiegt schon einiges! Ist aber null Problem. Auf den MF Caruso bräuchte ich den nicht stellen. Einzig für den Schaltknax des 1229 ist der A1 etwas empfindlich. Vielleicht weil der direkt oben auf steht. Da muss ich noch etwas tüffteln.

Was die Sanken Endstufe im Braun A1 anbetrifft so habe ich recherchiert das ebensolche 2SA1169 u. 2SA2773 im Yamaha A-960 verbaut waren. Man sieht das der A1 damals alles andere als eine Billigausstattung an Bord hatte. Auch wenn er preislich unterhalb der Regiereihe angesiedelt war. In Punkto Modernität ist der A1 m.E. im Vergleich zum A301/A501 definitiv als Fortschritt zu werten.

Danke nochmal für die angediente Hilfe!

Dateianhang:
K1024_RIMG0397.JPG


VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 22.01.2018, 07:41 
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Den Schaltknax beim An- bzw. ausschalten des 1229 konnte ich leider noch nicht beheben. Da muss man wahrscheinlich damit leben. Naja so ganz geräuschlos schaltet da wohl kein Dreher.

Zwischenzeitlich hatte ich sogar mal einen Brumm auf dem Phono drauf was aber dann letztlich am Kabel lag. Ein Kabeltausch behob das Problem.

Der Inputschalter hat in der Phonostellung die Eigenart einen Kanal etwas zu vernachläsigen. Wenn man dann allerdings mal kurz dreht und wieder zurück stellt ist das weg. Die Kontakte in den Drehschaltern scheinen definitiv ein Schwachpunkt zu sein. Aber die Teile auszulöten war mir zuviel Aufwand. Wer weiss ob man die dann wieder richtig zusammen bekommt...

Insgesamt bin ich aber ganz zufrieden mit dem A1. Defizite im Klang konnte ich im Vergleich über eine Umschaltbox gegenüber meinem Musical Fidelity Caruso jedenfalls nicht fest stellen. Ob also Klanggewinn der Grund sein soll sich für einen A2 zu entscheiden darf m.E. bezweifelt werden.

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 28.02.2018, 11:07 
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Bin bisher recht zufrieden mit dem Ergebnis und dem Klang des A1. Steht dem MF Caruso m.E. in nichts nach.

Überlege nunmehr noch das LS Poti gegen ein ALPS zu ersetzen. Es gibt hier zwar ein Angebot.

https://www.ebay.de/itm/ALPS-Lautstarke ... SwSypY-hWA

Scheint ein 50K Poti zu sein. Aber halt der Preis...

Hat das schon mal jemand gemacht? Benötigt der A1 zwingend einen Loudnessabgriff bzw. wenn Loudnessabgriff erforderlich ist kann man auch ein 100k Poti verwenden?

Es gäbe nämlich auch günstigere Angebote wie z.B.

https://www.ebay.de/itm/ALPS-RK27-VOLUM ... .l4275.c10

https://www.ebay.de/itm/100K-Potentiome ... 1438.l2649

P.S. Sehe gerade hier gäbe es aber auch 50k mit Loudness...

https://www.ebay.de/itm/1PCS-Potentiome ... SwTM5Y5FVS



VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 12.03.2018, 11:23 
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Hallo Martin,

ob oder wie gut ein Poti ohne Loudness-Abgriff funktionieren würde kann ich Dir nicht sagen. Hier steht allerdings was zur Qualität dieser schwarzen Alps-Kopien aus China:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-185-14422.html
Klingt nicht gerade überzeugend.

schöne Grüße
Nico


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 20.03.2018, 18:09 
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Beiträge: 29
Hallo Nico,

ja es scheint tatsächlich Unterschiede zu geben. Allerdings kommr man beim A1 oder A2 ohnehin von einen niedrigeren Niveau weil die beiden schon im Originalzustand keine solchen Alps Potis verbaut hatten. Wenn ich ein 50k mit einer angeschliffenen 6mm Achse gefunden hätte, so hätte ich wahrscheinlich zugeschlagen. So bin ich noch auf der Suche. Mittlerweile hat sich der A1 scheinbar aber auch wieder eingespielt und ich sehe momentan auch keine zwingende Notwendigkeit für einen Tausch.

Was die Chinesen anbetrifft stellt sich m. E. nicht nur elektrotechnisch die Frage wer die Kopie ist...Die ode Wir! Chinesen sind z.B. bei Uhren schon längst in der Lage hervorragende Kopien schweizer Uhrwerke herzustellen...

Was ich ein wenig bereut habe ist das ich die Drehschalter nicht ausgelötet und gereinigt habe. Das werde ich in jedem Fall noch nachholen bzw. bei einem mittlerweile in Revision befindlichen A2 von Anfang an berücksichtigen.

VG Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Braun A1 - Revisionsbericht
BeitragVerfasst: 02.04.2018, 15:57 
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Nachdem der A2 zwischenzeitlich On ist und sich einspielt bekommt der A1 noch einen weiteren Boxenstop.

Die Selektorschalter werden ausgelötet, geöffnet und Innen gereinigt. An der Stelle hat der A1 im Testbetrieb doch immer wieder leichte Mucken gemacht. Ein nochmaliges Einstellen auf den jeweiligen Eingang hat zwar immer Abhilfe gebracht aber wünschenswert wäre natürlich wenn Störungen erst gar nicht auftreten.

Weiterhin sollen die vier Potis gegen ebensolche von Piher getauscht werden. Weis jemand was zu deren Größe und was daran wie einzustellen ist?

VG Martin


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