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BeitragVerfasst: 16.01.2016, 23:27 
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Es gibt ja diesen Spruch: Die Technik geht weiter.

Aber unsere geliebten Geräte müssen ja deswegen nicht leiden.
Eine Idee zB. ist der Google Chromecast, das Teil kostet circa 40,-€ und man kann die Anlage zukunftsfähig machen.
Hier ein Testbericht:
http://www.tonspion.de/neues/neueste/6273165

Die Idee ist simpel, das Teil wird mit der Anlage verbunden und man kann dann per Smartphone streamen, drahtlos übertragen etc.
Man kann also genau die Dinge tun, die die heutigen Anlagen auch können. Ich finde, das ist eine tolle Sache, denn damit kann man ganze Generationen von
Klassikern den Bedienungsbedürfnissen von heute ansprechen. Erst ne LP, dann streamen und dann noch ne CD, alles an einer Anlage, warum nicht? Das klingt doch attraktiv.

Interessant, dieses System bietet auch bald eine Multi-Room-Option an. Damit wäre dann der Vorteil des Konkurrenten Sonos weg.

Mir geht es gar nicht darum, nun speziell für das Google System Werbung zu machen, wenn es andere Alternativen gibt, bitte nennt sie.

Nutzt einer von euch ein vergleichbares System an seiner Braun-Anlage?


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BeitragVerfasst: 17.01.2016, 12:46 
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Stimme dir dabei zu. Ist echt ein Schritt in die richtige Richtung !
Hatte gerade nur die Vorstellung das es sich um einen "Stick" handelt...(USB,HDMI) - dann wäre ja die Frage des Anschlusses gewesen.
Klingt für mich plausibel, um das Geld macht man da nichts falsch.

Gruß Alex :smoke:


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BeitragVerfasst: 17.01.2016, 14:20 
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Moin zusammen,
das Teil klingt erst mal interessant.
So fern es in der Lage ist flac Dateien von einem NAS zu streamen könnte es für mich passen und ich könnte meine alternden Squeezeboxen in Rente schicken.

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 17.01.2016, 18:46 
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Das Googel Teil wird wohl per Klinke angeschlossen. Das Teil hat ein paar Vorteile, es relativ klein, günstig, schnell anzuschließen.
Ich hab es selbst noch nicht in der Hand gehabt, und kann zur Anwendung nichts sagen.
Eine Alternative soll das Apple Airport Gerät sein. Das Teil von Apple ist aber um einiges größer und für mehr Anwendungen konzipiert, während das Google gerät auf Audio spezialisiert ist.


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BeitragVerfasst: 19.01.2016, 10:13 
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Moin zusammen,
ich habe mal ein wenig zum Chromecast gelesen.
Nutzt man MP3s und hat diese sowieso bei Google liegen oder ist bei Diensten wie Spotify usw. angemeldet, ist Chromecast eine einfache und billige Lösung.
Streamen von lokal abgelegten flac Dateien funktioniert aber wohl weniger gut.
Für den Logitech Media Server gibt es zwar ein Plug In und die Zusammenarbeit mit der mobile App für die Audio Station auf der Synology Diskstation sollte theoretisch auch funktionieren, aber in der Praxis ist dies wohl von der verwendeten Softwareversion und einigen weiteren Randbedingungen abhängig.
Außerdem habe ich gelesen, dass auch beim Streamen von lokalen Inhalten immer eine Internetverbindung vorhanden sein muss, ansonsten wird die Wiedergabe unterbrochen.
Das Teil arbeitet wohl nur, wenn es nach hause telefonieren kann......

Falls ich das Thema konkret angehen sollte, würde ich deswegen zur Kombination Raspberry PI + DAC greifen.
Das ist, auch wenn man den Raspberry Pi Zero einsetzt, dann zwar etwas größer und teurer, aber man ist einerseits flexibler, was die Software angeht und kann andererseits einen hochwertigeren DAC einsetzen.
Bei Bedarf könnte man diesen später sogar tauschen.
Setzt man auf diese Weise einen Squeezebox Player auf, kann man diesen auch headless über den Controller der Squeezebox Duo oder über's Handy bedienen.
In zwei oder drei Jahren kann man die Hardware aber auch ganz anders nutzen.

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 21.01.2016, 13:41 
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Danke für Deine Erfahrungsberichte.
Ich denke, das ist ein wichtiges Thema. Gerade unsere wertvollen Hifischätze sollten mit allen Möglichkeiten erhalten werden.
Durch diese neuen Techniken sind wir in der Lage, dass unsere alten Anlagen weiter bestehen können. Die heute anfang 20 Jährigen brauchen nun mal dieses Argument: "Smartphone-fähig". Bei der letzten Funkausstellung wurde ja schon groß verkündet, was nicht über das Smartphone bedienbar ist, stirbt aus :(

Weitere Produkte hierfür sind u.a.
Rockie:
http://t3n.de/news/rocki-verbindest-alte-512143/

oder das Teufel Raumfeld Connector Gerät:
https://www.raumfeld.com/raumfeld-conne ... layer.9527


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BeitragVerfasst: 22.01.2016, 18:19 
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Moin,
ich habe mein Mobiltelefon ja nun immer dabei.
Trotzdem finde ich dessen Nutzung als Fernbedienung oftmals nicht wirklich komfortabel.
Für die Squeezebox gibt es aber zumindest eine App, die den Squeezebox-Controller nachbildet.
In Hardware wird das Teil ja zwischenzeitlich in Gold aufgewogen. :shock:

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 22.01.2016, 19:31 
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oder günstig auf ebay ersteigern

http://www.ebay.de/itm/Logitech-Squeeze ... 7#viTabs_0

greetz René


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BeitragVerfasst: 23.01.2016, 09:31 
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Moin René,
das ist natürlich auch eine Möglichkeit :)

Ich hab mir jetzt trotzdem mal einen Rasberry Pi, einen DAC für den I2S Port, einen WIFI Stick und eine SDHC Karte zugelegt um die Sache zu testen.
Das ganze soll dann an meinem CVV11 betrieben werden, wo ich ja schon einen Eingang für einen DAC samt Stromversorgung vorgesehen habe.
Sollte dabei was brauchbares raus kommen, mache ich hier einen neuen Thread auf und / oder schreib was auf meiner Internetseite.

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 30.01.2016, 14:00 
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@ Thomas:

Du brauchst dazu aber noch ne schöne Fernbedienung ;)

Diese hier von Ruwido passt doch zu deiner Anlage ganz fantastisch:
http://red-dot.de/pd/online-exhibition/ ... &c=165&a=0


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BeitragVerfasst: 30.01.2016, 15:55 
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Die is aber flach :shock:
Passt für mein Projekt aber leider nicht, weil der Player ja kein Display bekommen soll.

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 17:26 
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wenn das so funktioniert, wie ich es verstanden habe, hat das Google-Teil noch einen ganz großen Vorteil - es funkt wie alle anderen Google Geräte auch alle Informationen über Euer Nutzerverhalten nach Hause in die USA. Das ist ja das schöne am Internet der Dinge, wie es sich Google und Co. vorstellen - der große Bruder weiß am Ende, wann man welchen Lichtschalter betätigt, welches Fernsehprogramm man wann schaut, und jetzt auch, wann man seine eigentlich nicht internetfähigen Audiogeräte benutzt und wofür.

In den USA ist man uns ja immer ein paar Jahre voraus - da geraten Leute heutzutage schonmal unter Terrorverdacht, wenn sie sich konsequent von allen Netzwerken der großen Brüder fern halten.

Und damit das auch jeder blind mitmacht, gibt es den Kampfpreis von 39 Euro. Wie war das noch mit den Indianern, denen man damals mit bunten Glasperlen Manhattan abgekauft haben soll :roll: ? Oder mit dem kleinen braunen Mann, den die Leute am Anfang auch nur gewählt haben, weil sie mal wieder satt zu essen und ihre Würde zurück haben wollten ? Fragen über Fragen.

Gruß Frank

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BeitragVerfasst: 14.02.2016, 15:11 
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Moin,
hier mal der aktuelle Stand meines Players.
Dateianhang:
IMG_20160214_145651.jpg

Unten der DC/DC Wandler, darüber das Sandwich auf Raspberry Pi und dem modifizierten HIFIBerry.

Viele Grüße
Thomas


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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BeitragVerfasst: 18.02.2016, 09:51 
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hast Du vor, später mehrere Player im Haus zu betreiben ?

Ich habe immer noch meine Logitech Squeezeboxen, und bin eigentlich sehr zufrieden. Da es aber keine Chance gibt, die Dinger dauerhaft am Leben zu halten ( Logitech hat das System vor längerer Zeit eingestampft und es gibt niemanden, der die Dinger repariert, oder Unterlagen / Ersatzteile liefern kann ), habe ich auch schon mit einer Raspi-basierten Lösung experimentiert. Die Wandler habe ich mir bisher noch nicht gekauft, weil ich erstmal die Steuerung im Griff haben will. Und dabei ist mir aufgefallen, dass keine von mir ausprobierte Lösung in der Lage ist, mehrere Player synchron laufen zu lassen - eine Funktion, die ich immer gerne nutze, wenn ich z.B. eine Party habe, oder großen Hausputz.

Es gibt moderne Fertiglösungen ( Sonos, Samsung etc. ), die aber im Vergleich zu den Squeezeboxen sauteuer sind, ohne besser zu funktionieren, und den Nachteil, dass man wieder eine proprietäre Lösung kauft, von der man nicht weiß, wann sie eingestampft wird.

So wie ich das bei den Logitech Geräten verstanden habe, laden die synhronisierten Boxen einige Sekunden der Streaming-Datei in den Speicher, und dann kommt ein "Los"-Signal übers Netz. Diese Synchronisation erfolgt immer am Anfang eines neuen Audiofiles, und bei Endlosfiles wie Radio wohl auch zwischendurch. Das funktioniert mit den originalen Logitech Geräten einwandfrei, wenn man aber Softwareplayer ( Squeezeplay auf dem PC bzw. Player Apps fürs Smartphone ) mit einbindet, gibt es genauso Durcheinander, wie mit der Raspi-Lösung. Wenn Dir dazu was einfällt, bin ich für jeden Tipp dankbar.

Gruß Frank

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BeitragVerfasst: 18.02.2016, 12:01 
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Hallo Frank,
das Thema Synchronisation im Mutiroombetrieb war für mich bislang nicht von Belang.
Mit mehreren Raspberry PIs soll das aber angeblich funktionieren.
Im Mischbetrieb mit "echten" Squeezeboxen wohl nicht.

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 26.02.2016, 10:05 
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Moin zusammen,
ich habe fertig.
Link

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 26.02.2016, 12:31 
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:thumb:
Wie immer technisch und optisch hervorragend gemacht!
Meinen Respekt!
Gruß Andreas

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Viel Freude beim Hören !


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BeitragVerfasst: 26.02.2016, 18:36 
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Moin Andreas,
das Teil ist wirklich alles andere als schwierig aufzubauen.
In meinen Augen auch schön als Einsteigerprojekt geeignet.

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 28.02.2016, 14:29 
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Moin zusammen,
beim Stöbern im www habe ich gerade noch ein ganz ähnliches Projekt gefunden.
Es verwendet einen anderen Software Unterbau und ist deswegen interessant für Leute, die keinen Logitech Mediaserver betreiben.

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 28.02.2016, 15:44 
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Hallo Thomas,
war wiedermal eine professionelle Lösung und wie immer sehr gut beschrieben.
Ich habe selbst für meinen CE250 mit Squeezebox Classic seit gut einem Jahr noch einen Squeezeplug Server auf einem RaspberryPi (B) laufen. Auf der 64GB SD card ist ausser dem Linuxsystem noch der grösste Teil meiner Musikbibliothek (in MP3 330k/VBR und/oder FLAC) drauf. Läuft alles ohne Datenverlust beim Ausschalten. Bedient wird das ganze entweder über die Logitech App für IOS oder über einen Netzwerkbrowser oder über die SB Fernbedienung.
Ausserdem läuft bei meinem Sohn, auch in einem CE 250, ein RaspberryPi (B) mit der PiMusicbox Applikation, auch ohne jeglichen Datenverlust. Die PiMusicbox wird hauptsächlich für Spotify (OGG Format) benutzt. Bedient wird das ganze über eine Smartphone App für IOS.
Ich denke, dass ich Deine Lösung für mein nächstes Projekt mit dem AC701 einetzen werde.
Gruss aus den Niederlanden,
Detlef


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BeitragVerfasst: 23.05.2016, 11:04 
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hallo Detlef,

ich betreibe zuhause schon lange ein Squeezebox Netzwerk, zur Zeit noch mit einem alten Windows XP Rechner als Server und einer Mischung aus originalen Squeezeboxen und Softwareplayern, z.B. auf den Smartphones/Tablets und auf meinem Büro PC. Das Ganze funktioniert sehr gut, mich stören nur zwei Dinge - zum Einen nimmt der PC Platz weg und frisst trotz Energiesparmodus und Wake On LAN Strom, und zum anderen kann man nur die originalen Squeezeboxen befriedigend synchronisieren, bei den Softwarelösungen ist immer ein Zeitversatz vorhanden.

Deine Lösung klingt für mich recht interessant, ich hätte dazu ein paar Fragen:

1) Wie verhält sich der Raspi, wenn mehrere Leute gleichzeitig unterschiedliche Programme hören ? Der Raspi wird ja wegen seiner schwach ausgebauten Netzwerkschnittstelle kritisiert, und wenn wie bei uns maximal vier unterschiedliche Programme gestreamt werden, von denen noch aufs Internet zugegriffen wird, dann könnte es schon eng werden, oder ? Hast Du da Erfahrungen ?

2) Hast Du schon mal ausprobiert, wie sich der Raspberry Pi mit PiMusicbox verhält, wenn man ihn mit anderen Squeezeboxen synchronisieren will ?

3) Benutzt Du beim Raspi mit PiMusicbox den eingebauten Audioausgang, oder einen Wandler ? Wenn Wandler, kannst Du da einen empfehlen ?

danke und Gruß Frank

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BeitragVerfasst: 23.05.2016, 14:05 
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Hallo Frank,
zu 1) Da ich nur eine Squeezebox Classic besitze, habe ich keine Erfahrung wenn man mehrer SB's an den Server hängt. Allerdings habe ich meinen Squeezeplug Server (V7.09) (Raspi) über Kabel (100Mb) am Router angeschlossen. Ich hatte Probleme wenn ich beide wireless (54Mb) betrieben habe.
zu 2) Auch der Raspi mit PiMusicbox (V0.6) ist ein Einzelgerät, der in bei meinem Sohn in Amsterdam betrieben wird, also auch hier keine Erfahrung mit mehreren SB's oder Musicboxen.
zu 3) Ich habe für den Raspi mit PiMusicbox den HiFiBerry DAC benutzt. Der wird huckepack auf die I2S Schnittstelle des Raspi montiert und auch stromversorgt. Ich habe allerdings bei beiden Lösungen (1 und 2) kein Steckernetzteil sondern ein 5V/3A Netzteil von Mean Well benutzt.

Gruss aus NL,
Detlef


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BeitragVerfasst: 23.05.2016, 16:35 
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hallo Detlef,

vielen Dank für die nette Antwort. Das mit dem WiFi-Problem kommt daher, dass man bei Streaming kontinuierlich Daten überträgt, und auch kurze Unterbrechungen, die man beim Surfen nicht merkt, sofort zu Aussetzern führen. Ich habe meinen Server direkt per Kabel am Switch hängen, und die einzelnen Squeezeboxen über Devolo Power-LAN-Adapter. WLAN benutze ich nur, um die Anlage mit dem Smartphone oder Tablet zu bedienen.

Das Problem, was ich mit dem Raspberry Pi sehe, ist, dass zumindest bis zum Model 2 die gesamte USB- und LAN-Kommunikation über einen Controller läuft. Wenn man wie bei uns im ungünstigsten Fall mit vier Personen vier unterschiedliche Radiosender hört, müssen gleichzeitig vier Signale übers LAN zwischen den Boxen und dem Server aufrecht gehalten werden, und weitere vier Signale zwischen dem Server und dem Internet. Wenn dann noch ein oder zwei USB-Devices am Raspi hängen ( Datenplatte, Tastatur ), wird es eng. Aber wie sagt man so schön im Ruhrgebiet - Versuch macht kluch :zwink: . Ich werde mal den Raspi 3 als Server probieren, der ist netzwerkseitig schon etwas besser aufgebaut.

Gruß Frank

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BeitragVerfasst: 23.05.2016, 17:01 
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Hallo Frank,
kurze Unterbrechungen im Datenstrom des WLAN sollten durch die Clients gepuffert werden.
Ich habe zwar nur den Sebstbauclient per WLAN angebunden, aber auch bei ansonsten heftigem drahtlosem Netzwerkverkehr habe ich keine Unterbrechungen. Allerdings beträgt die Entfernung auch nur ca. 5m. Dabei steht der Router im rundum geschlossenen Schreibtischschrank und es befinden sich noch zwei Wände zischen Router und Client.

Was den Raspberry Pi als Server angeht, habe ich leider auch keine Erfahrungen und die Anbindung der LAN-Schnittstelle ist in der Tat etwas unorthodox ausgeführt.
Das Teil wird aber auch als Client und Server für HD Videos verwendet, wobei Datenraten >1,3GBit/Sek. anfallen. Da sollten vier Internet Radiosender eigentlich kein Problem sein, eigentlich.....

Viele Grüße
Thomas

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BeitragVerfasst: 23.05.2016, 21:43 
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p1i hat geschrieben:
Hallo Frank,
kurze Unterbrechungen im Datenstrom des WLAN sollten durch die Clients gepuffert werden.
Ich habe zwar nur den Sebstbauclient per WLAN angebunden, aber auch bei ansonsten heftigem drahtlosem Netzwerkverkehr habe ich keine Unterbrechungen. Allerdings beträgt die Entfernung auch nur ca. 5m. Dabei steht der Router im rundum geschlossenen Schreibtischschrank und es befinden sich noch zwei Wände zischen Router und Client.

Was den Raspberry Pi als Server angeht, habe ich leider auch keine Erfahrungen und die Anbindung der LAN-Schnittstelle ist in der Tat etwas unorthodox ausgeführt.
Das Teil wird aber auch als Client und Server für HD Videos verwendet, wobei Datenraten >1,3GBit/Sek. anfallen. Da sollten vier Internet Radiosender eigentlich kein Problem sein, eigentlich.....

Viele Grüße
Thomas


wir haben ein großes Haus ( 260qm, EG und 1.OG ) und dicke Betondecken, da habe ich mit WLAN immer Aussetzer gehabt, die man beim Surfen nicht merkt. Mit den DLAN-Adaptern ist das Problem erledigt, und ich habe zusätzlich noch zwei WLAN Accesspoints für die Steckdose fürs 1.OG und den Keller zur Verfügung, die die WLAN-Geschwindigkeit deutlich verbessert haben.

Die empfohlene Datenrate für 1080i50 HD beträgt lt. Wikipedia 27MBit/sek, selbst bei 1080p60 liegt sie noch unter 60MBit/sek. Bist Du Dir sicher mit >1,3GBit/sek, das würden ja die meisten WLANs und sogar das kabelgebundene Gigabit-LAN nicht mitmachen. In allen Fachzeitschriften und büchern über den Raspi 2 wird davon abgeraten, ihn z.B. als NAS-Ersatz einzusetzen, weil sowohl die Festplatte als auch das Netzwerk an einem USB-Port hängen.

Wie gesagt, ich werde es in den nächsten Wochen mal mit dem Raspi 3 testen, und hier berichten. Früher komme ich leider nicht dazu.

Gruß Frank

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BeitragVerfasst: 24.05.2016, 05:31 
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Moin Frank,
Du hast natürlich recht. Es geht hier ja nicht um die Datenrate des unkomprimierten Videosignals, sondern um MPEG-2 oder ähnliches.

Viele Grüße
Thomas

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