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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 17:14 
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Braun-Kenner
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Hallo Leute,

ich habe den Eindruck, das es sehr schwer ist ein DIN-Kabel zu finden, das analog funktioniert?

Mein altes Kabel für mein TG 1000 hat einen Wackler. Erster Kaufversuch bei Ebay, extra auf Abschirmung geachtet! Abspielen ist kein Problem, drücke ich die Hinterbandkontrolle übersteuert alles brutal, man kann nicht mehr gescheit ausregeln.

Zweiter Versuch bei Adaptare: Das gleiche Problem wie oben. Ich denke die Kabel sind für den Eingang des TG nicht genügend abgeschirmt? Hat jemand eine Quelle für so ein Kabel?

Danke euch.

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Viele Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 19:20 
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Eroberer
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neben selber löten evtl. mal retrokabel.de probieren,
ich hab selber schon länger keins mehr kaufen müssen ;)


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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 19:25 
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Hallo Andreas,welche Signalquelle hast du bei der Aufnahme verwendet.Für mich sieht das eher nach einer Fehlanpassung aus.Um sich das ganze besser vorstellen zu können,schildere doch bitte die Gerätekonstellation.
Gruss
Gerhard


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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 20:04 
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Braun-Kenner
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Hallo Gerhard,

das Problem tritt auf von CD 3 zu TG 1000 (Reserve) und vom Regie 510 zum TG 1000 (Band). Mit dem alten Kabel gibts keine Probleme, ausser dem Wackelkontakt beim Aufnehmen.

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Viele Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 20:30 
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Braun-Spezi
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Hallo,

die 5-pol. DIN Kabel, die man heutzutage kaufen kann, haben entweder keine Abschirmung oder nur eine Gesamtabschirmung aussen. Für NF-Signale sollte man jedoch Kabel verwenden, die eine Einzeladerabschirmung haben, damit die Signale in den einzelnen Adern gegen die anderen abgeschirmt sind.

Bei Geräten mit DIN-Aufnahme und DIN-Wiedergabe Kabel ist der Pegelunterschied sehr groß, beim Regie etwa 5 bis 20 mV im Aufnahmezweig und 1000 mV im Wiedergabezweig. Da kann es zu Rückkopplungen bei nicht/schlecht geschirmten Kabeln kommen.

Dieses Problem ist übrigens der Grund, warum das TG 1020 (und andere Geräte) getrennte Buchsen und Kabel für Aufnahme und Wiedergabe hatten (wurde dann sogar von der DIN 45500 für HiFi gefordert) und man jeweils eine separate Buchse am (Vor-)Verstärker für Aufnahme und Wiedergabe eingebaut hat. Die Wiedergabe erfolgte dann über die sogenannte Monitorbuchse (z.B. CSQ 1020) und nicht über die Bandbuchse (diese diente nur noch für die Aufnahme).

Um das Kabelproblem oben zu lösen bleibt eigentlich nur SELBERLÖTEN der Kabel.

Gruß,

Raimund


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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 20:39 
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Braun-Kenner
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Hallo Raimund, wobei man dann aber auch das passend abgeschirmte Kabel finden muss? Mein Schwager war ja mal in der Branche, der wühlt mal in seinen Beständen. Ansonsten schreibe ich Retrokabel mal an.

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Viele Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 20:42 
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Hallo Raimund,eine Frage an den Fachmann,es gab doch mal von Braun eine Umbauanleitung für die TG1000,mit einem Spannungsteiler,damit man von den Ateliergeräten aufnehmen kann.Könnte es sein ,daß so ein Spannungsteiler in das alte DinKabel integriert wurde?
Gruss
Gerhard


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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 20:55 
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Braun-Spezi
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Hallo Gerhard,

nein! Dann würde gar nichts mehr am TG ankommen. Die DIN-Kabel sind 1:1 Kabel.

Gruß,

Raimund


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BeitragVerfasst: 20.10.2015, 21:03 
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Braun-Kenner
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Hallo Andreas,
kannst Du nicht einfach das alte Kabel reparieren? Wenn die Stecker nicht vergossen sind ist das kein Hexenwerk.

Herzliche Grüße
Gerhard


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 10:11 
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Braun-Spezi
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wetterauer hat geschrieben:
Hallo Raimund, wobei man dann aber auch das passend abgeschirmte Kabel finden muss? Mein Schwager war ja mal in der Branche, der wühlt mal in seinen Beständen. Ansonsten schreibe ich Retrokabel mal an.


Hallo Andreas,

am besten selbst löten. Stecker und Kabel gibt es z.B. bei Reichelt.
Ich habe folgendes Kabel genommen und nie mehr Probleme mit Brummen gehabt:

http://www.reichelt.de/ML-408-10/3/inde ... =ML+408-10

Gruß

Hans-Peter

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Zuletzt geändert von hpm66127 am 21.10.2015, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 10:23 
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Braun-Spezi
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Hallo,

ja genau den Kabeltyp wie der von Reichelt verwende ich auch seit über 40 Jahren.

Gruß,

Raimund


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 10:36 
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Danke euch!

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Viele Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 10:42 
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wetterauer hat geschrieben:
Danke euch!



Andreas,

die Wetterau ist groß.

Je nachdem wo du wohnst (z.B. eher im Osten), kannst du auch gerne bei mir vorbeikommen und dir ein Stück Kabel abholen. Ich habe auch noch fertig konfektionierte in verschiedenen Längen.

Gruß

Hans-Peter

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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 10:51 
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Braun-Kenner
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Hallo Hans-Peter,

ich wohne am Rande der Wetterau in Karben. Wenn mein Schwager nichts mehr im Fundus hat, komme ich gerne auf Dein Angebot zurück.

Die DIN-Kabel von Retrokabel sind übrigens einzeln geschirmt, ich habe mal nachgehakt.

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Viele Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 11:20 
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Hallo Andreas,will dich nicht nerven,aber du schriebst,daß du einen CD3 mit der TG1000 verbunden hast.Der CD3 hat doch keinen DIN Ausgang,oder?
Gruss
Gerhard


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 11:27 
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Hallo Gerhard,

der CD 3 hängt am Reserveeingang des Regie. Das TG ist ganz normal an der Bandbuchse des Regie angeschlossen.

Gruß,

Raimund


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 12:47 
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Braun-Kenner
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Hallo Gerhard,

ich benutze ein Adapterkabel für den CD3, Cinch auf DIN.

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Viele Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 13:11 
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Hallo miteinander,
da ich neben einigen Atelier Anlagen noch viele Regiegeräte betreibe, habe ich auch einen großen Bedarf an Kabeln/Adaptern. Bei retrokabel habe ich die besten Erfahrungen gemacht, er bietet sogar spezielle Anfertigungen an und führt sogar die Spezialkabel zur Verbindung der Atelieranlagen mit der seltsamen Pinbelegung. Übrigens auch sehr nett im Telefokontakt.
Selbst Löten kann ich zwar auch, aber die Preise verführen eher zum fertig Kaufen.
Gruß Andreas

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Viel Freude beim Hören !


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BeitragVerfasst: 21.10.2015, 14:43 
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Hallo Raimund und Andreas,jetzt habe ich es auch verstanden.Wird dann wohl so sein,dass bei schlechter Schirmung und Signal auf allen vier Leitungen ein Übersprechen stattfindet.
Gruss
Gerhard


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BeitragVerfasst: 02.02.2016, 09:57 
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Ich finde das Problem ist eher, dass die auf dem Markt erhältlichen Din Stecker alle dermaßen plünig aufgebaut sind,
da ist schon viel Ramsch dabei.


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BeitragVerfasst: 06.02.2016, 11:23 
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hier gibt es z.B. immer noch die Hirschmann DIN-Stecker, bei denen kann ich keine Qualitätsverschlechterung zu früher feststellen:

https://www.conrad.de/de/din-rundsteckv ... ggest=true

Mit den 4-adrigen einzeln geschirmten Audiokabeln ist es wirklich mittlerweile schwer. Was man aber benutzen kann, ist Netzwerkleitung mit einzeln geschirmten Aderpaaren. Netzwerkkabel haben acht Einzeladern, die bei besseren Ausführungen paarweise geschirmt sind. Wenn man ein Adernpaar je Signal nimmt, hat man seine vieradrige Leitung. Alternativ geht auch, eine vieradrige Audioleitung mit zwei zweiadrigen Kabelstücken aufzubauen, die man z.B. mit Schrumpfschlauch zusammenbindet. Zweiadriges einzeln geschirmtes Kabel gibt es überall.

Im übrigen gab es auch früher schon gute und schlechte Stecker - ich erinnere mich z.B. an die DIN-Stecker von Lumberg aus den siebzigern, bei denen teilweise der Kunststoff des Kontaktstückes nicht lötkolbenfest war. Ramsch ist keine Erfindung der Chinesen.

Gruß Frank

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"Man will halt immer das, was die anderen haben, bis dann alle das haben, was die anderen haben und dann wollen alle wieder das, was dann keiner mehr hat"


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BeitragVerfasst: 06.02.2016, 11:52 
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Braun-Spezi
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Hallo Frank,

danke für den Hinweis auf die Hirschmann Stecker bei Conrad. Conrad sowie Reichelt haben auch 4 x 0,08 qmm einzeln abgeschirmtes Mikrofon- bzw. Diodenkabel im Sortiment. Mit den Hirschmannsteckern kann man dann prima DIN-Kabel selbst zusammenlöten.

Gruß,

Raimund

PS: ja die Lumbergstecker waren damals nicht so toll, schrottig und billig wie heute der Chinesenkram


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