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BeitragVerfasst: 29.10.2017, 15:24 
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Hallo Braun Tonbandfreunde,

ich glaube ich muß zur Lösung des Problems ein neues Thema eröffnen, da es bei den vorangegangenen und bereits gelösten Themen unterging.
Meine TG 1020/4 macht keine Verzögerung, wenn ich vom schnellen Vor-/Rücklauf (Umspulen) direkt in den Start schalte, sondern geht mit ganz geringer Verzögerung gleich in den Start. Dies führt zu ordentlichen Bandschlaufen/Bandsalat. Die Verzögerung zum Start und damit die Freigabe der Bremsbänder und der Andruckrolle geht zu schnell. Da liegt kaum eine Verzögerung drin. Bei der normalen Funktion vom Umspulvorgang über die Stopp-Taste funktioniert alles bestens.
Bei meiner zweiten, einwandfrei funktionierenden TG 1020/2, kommen die Bänder beim drücken der Start-Taste während des schnellen Vor-/Rücklaufs erst vollständig zur Ruhe und nach einer Verzögerung von ca. 2-3 Sekunden geht es korrekt in den Start.
Nach durchlesen des Service-Manuels (Funktionsweise) ist mir leider immer noch nicht klar, welche Komponenten (Schaltung) für diese wichtige Verzögerung zuständig sind (Verzögerung während des Umspulens direkt in den Start). Wer kann mir Hinweise geben?

Vielen Dank für Eure Hinweise.

Grüße

Wolfgang

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BeitragVerfasst: 29.10.2017, 18:21 
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Hallo Wolfgang,

die Verzögerung von Umspulen auf Start usw. wird hauptsächlich von C3102 auf der Relaisleiterplatte bestimmt. Falls zu kurz, 10µ oder 22µ zum vorhandenen 50 µ parallelschalten.

Die Entstörkondensatoren für Bremslüft- und Andruckmagnet sitzen je nach TG Version an unterschiedlichen Stellen. Manchmal z.B. auch auf der Geschwindigkeitsumschaltplatine.

Gruß,

Raimund

PS: wegen der anderen Probleme melde ich mich die Tage wieder.


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BeitragVerfasst: 29.10.2017, 23:56 
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Guten Abend Raimund,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Mit einem 22uF hat es prima geklappt :thumb: . Der 10uF hat noch nicht ganz gereicht.
Jetzt hab ich nur noch ein mittleres Brummen bei eingeschaltetem Gerät aber Stillstand des Bandes. Sobald ich Start drücke ist es weg. Auch wenn ich die Pause Taste drücke ist nichts zu hören. Am Capstan liegt es auch nicht. Wenn ich den ausschalte bleibt das Brummen. Wie schon mal erwähnt die Elkos auf der NF- und Netzplatine sind gewechselt. Freue mich von Dir zu hören. Vielen Dank nochmal für Deine Mühe.

Gruß

Wolfgang

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BeitragVerfasst: 30.10.2017, 14:43 
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Braun-Spezi
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Hallo Wolfgang,

schön, dass es mit dem Zusatzelko nun keinen Salat mehr gibt :)

Wenn Du im Stillstand des Gerätes vorne die Klappe vor dem Kopfträger öffnest und vorsichtig die Brummklappe an den Wiedergabekopf drückst, ändert sich dann das Brummen?

Gruß,

Raimud


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BeitragVerfasst: 30.10.2017, 15:12 
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Hallo Raimund,

jawohl, das Brummen verschwindet. Was hab ich zu tun?

Gruß
Wolfgang

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BeitragVerfasst: 08.11.2017, 17:54 
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Hallo Raimund,

nachdem ich deinen Vorschlägen gefolgt bin um das Brummen beim Stillstand zu beheben und die Verbindung von der Netz-Platine zur Bandkontrolle geprüft hatte, blieben nur noch die FETs übrig. Aber wenn man, wie ich aus einem Schlachtgerät die FETs nimmt und einbaut besteht die Gefahr, wie passiert, dass man dabei wieder eine "Krücke" erwischt. Es war zum Schluss, wie du eigentlich gleich vermutet hast der FET des rechten Kanals.

Ganz herzlichen Dank für deine beispiellose Geduld mit mir

Grüße

Wolfgang

P.S. Dank gebührt auch Heinrich (Henry2), der bei der letzten Prozedur direkt mir zur Seite stand.

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